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Freiwilliges Soziales Jahr, Praktikum, Volontariat – für diese Tätigkeiten bekommt man in der Regel nicht viel Geld. Trotzdem sind sie für manche junge Menschen der Einstieg in den Traumjob. Wäre das eine Option für dich oder eher nicht? Finde es heraus …

Hilfreich und gut: Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Wie der Name schon verrät, handelt es sich um einen Freiwilligendienst im sozialen Bereich. Zum Beispiel in Kindertagesstätten, Krankenhäusern, Jugendkulturzentren, Sportvereinen oder politischen Organisationen. „Freiwillig“ bedeutet aber nicht, dass du als billige Arbeitskraft missbraucht wirst. Es geht darum, dass du praktische Erfahrungen sammelst und deine sozialen, kulturellen und interkulturellen Kompetenzen stärkst. Du wirst während des FSJ durch eine Fachkraft betreut und besuchst Seminare. Bewerben kann sich jeder, der die Vollzeitschulpflicht erfüllt hat und noch keine 27 Jahre alt ist. Als FSJ-ler bekommst du kein Gehalt, sondern ein „Taschengeld“ (aktuell max. 381 Euro pro Monat, im Schnitt aber 150 Euro). Es werden oft kostenlose Unterkunft und Verpflegung bzw. eine Geldersatzleistung angeboten. In der Regel beginnt das FSJ am 1. September und dauert 6 bis 18, in Ausnahmefällen bis zu 24 Monate. Zum Abschluss erhältst du ein schriftliches Zeugnis. Für einige Ausbildungen oder Studiengänge zählt das FSJ als (Vor)Praktikum oder Anerkennungsjahr. Außerdem wird es bei Hochschulen für gewöhnlich als Wartezeit angerechnet.

Fazit: Wenn du gerade mit der Schule fertig bist und später im sozialen Bereich arbeiten möchtest, kann das FSJ für dich das ideale Sprungbrett sein.

Checkliste FSJ
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Praktisch, praktischer, Praktikum!

Als Praktikant sollst du in einem Betrieb praktische Kenntnisse erwerben oder vertiefen, um dich auf deine berufliche Tätigkeit vorzubereiten. Auch hier gilt, dass der Ausbildungscharakter und nicht das betriebliche Interesse im Vordergrund stehen sollte. Praktika sind nützlich zur beruflichen Orientierung und machen sich gut in deinem Lebenslauf. Denn Unternehmen schätzen es, wenn du bereits praktische Erfahrungen gesammelt hast. Praktika gibt es fast in allen Branchen – von Automobil bis Zahntechnik. Bei einem freiwilligen Praktikum, das länger als drei Monate dauert, hast du seit 2015 Anspruch auf Mindestlohn (aktuell 8,84 Euro/Stunde brutto). Damit bist du aber nur scheinbar besser dran als die „Generation Praktikum“. Pflichtpraktika, Orientierungs- und Ausbildungs- bzw. studienbegleitende Praktika sind vom Mindestlohn nämlich ausgenommen. Die Dauer eines Praktikums reicht von 2 Wochen bis hin zu 12 Monaten. Die meisten Praktika dauern aber 3 Monate, was bedeutet: kein Mindestlohn.

Fazit: Wenn du noch unentschlossen bist und/oder deinen Lebenslauf pimpen willst, dann ist ein Praktikum sicher eine gute Idee.

Checkliste Praktikum
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Voulez-vous Volontariat?

Volontariate gibt es größtenteils im Medienbereich: z. B. bei Tageszeitungen, Zeitschriften, Buchverlagen, Rundfunk und PR-Agenturen. Die Anforderungen an die Bewerber sind relativ hoch, weil die Plätze sehr begehrt sind. Das Gros der Volontäre hat einen akademischen Abschluss. Leider ist das Volontariat rechtlich nicht genau definiert und wird somit im Gesetz zum Mindestlohn nicht berücksichtigt. In der Regel wird es aber vergütet. Wenn es keinen Tarifvertrag gibt, können die Unternehmen das Gehalt selbst festlegen. Als journalistischer Volontär wirst du nach Tarif gezahlt. Ansonsten kann die Bezahlung je nach Qualifikation und Bereich sehr schwanken. Ein Volontariat dauert für gewöhnlich 12 bis 24 Monate.

Fazit: Wenn du in die Medienbranche möchtest, ist ein Volontariat fast schon ein Muss. Du hast danach oft eine gute Chance auf Festanstellung.

Checkliste Volontariat
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