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Um sich auf Reisen sicher und günstig mit Bargeld zu versorgen, führt kein Weg an Karten vorbei. Doch es kommt darauf an zu wissen, wo man mit welcher Karte am besten fährt.

Ein Eis am Strand, eine Taxifahrt oder der Besuch eines traditionellen Marktes – in vielen Situationen auf Reisen gibt es zum Bezahlen mit Bargeld kaum eine Alternative. Doch bündelweise mit Geldscheinen von zu Hause in den Urlaub zu starten, ist riskant und oft nicht sehr günstig. Besser ist es, sich den Löwenanteil des benötigten Bargelds erst am Zielort zu beschaffen. Um jederzeit und überall Bargeld abheben zu können, kommen natürlich Karten zum Einsatz. Es fragt sich bloß, welche…

Checkliste
  1. 1. Bargeldauszahlung in Deutschland

    Zuhause ist die Debitkarte (girocard), die frühere ec-Karte, das gebräuchlichste „Werkzeug“ zum Geldabheben. In der vertrauten Umgebung kennt man schließlich auch „seine“ Automaten, an denen man ohne Gebühren an Bares kommt. Reist man innerhalb Deutschlands, sucht man nach einem Automaten der Banken, bei denen man mit seiner Debitkarte möglichst kostenlos an Bargeld kommt. Hierfür haben die Geldinstitute Zusammenschlüsse gebildet – wie zum Beispiel den CashPool, zu dem die TARGOBANK gehört. Um rasch die Standorte der entsprechenden Geldautomaten zu finden, gibt es Suchportale.

  2. 2. Gebühren im Ausland

    Bei Reisen ins Ausland werden die Karten buchstäblich neu gemischt. Je nach Bank und Karte fallen unterschiedliche Gebühren an. Zum Teil auch mehrfach. Da bei viele Banken immer eine Mindestgebühr erheben, ist es besser, sich mittelgroße Beträge auszahlen zu lassen.

  3. 3. Auf Umrechnungen verzichten

    Ausländische Geldautomaten bieten oft an, den Abhebebetrag in Euro umzurechnen. Verzichten Sie unbedingt darauf, der vermeintliche Service macht das Ganze nur teurer. Die Automaten-Betreiber nutzen in der Regel einen schlechteren Wechselkurs und verlangen zusätzliche Gebühren.

  4. 4. Erste Wahl: Die Kreditkarte

    Die Kreditkarte ist in aller Regel die erste Wahl für Bargeldauszahlungen außerhalb Europas – aber je nach Karte ist sie auch auf innereuropäischen Reisen sehr sinnvoll: Bei manchen Kreditkarten, wie der Gold-Karte und der Premium-Karte der TARGOBANK, gibt es die Funktion „Gratis-Cash“, mit der sich im Ausland an jedem Automaten mit VISA-Logo beliebig viele Bargeldauszahlungen tätigen lassen, ohne dass die TARGOBANK dafür Gebühren berechnet (im Ausland berechnen Automatenbetreiber vereinzelt eigene Gebühren).

  5. 5. Sicherheit als Pluspunkt für Kreditkarten

    Vor allem bei der Sicherheit ist man mit der Kreditkarte gut beraten. Bei Verlust, Diebstahl oder Missbrauch besteht bei sofortiger Sperrung der Karte nämlich in der Regel keine Kundenhaftung. Es ist gerade auch im Urlaub eine gute Idee, die Nummer seiner Hausbank griffbereit zu haben, damit man im Notfall schnell die Kreditkarte oder Debitkarte sperren lassen kann. Bei der TARGOBANK können Sie unter 0211 – 900 20 111 Ihre Debitkarte (EC-Karte, girocard) und unter 0211 – 900 20 444 Ihre Kreditkarte rund um die Uhr sperren lassen.

  6. 6. Debitkarte im Ausland

    Will man mit der Debitkarte Geld abheben, sollte man sich zuerst darüber informieren, zu welchem internationalen Bankenverbund die eigene Hausbank gehört. Wer beispielsweise eine Debitkarte der TARGOBANK in der Geldbörse trägt, für den ist die Bargeldauszahlung an den Automaten des Crédit Mutuel, der CIC-Bank, der Beobank und der TARGOBANK España gebührenfrei.

  7. 7. Maestro und V Pay als Voraussetzung

    Um überhaupt mit einer Debitkarte im Ausland Geld abheben zu können, muss die Karte mit einem Maestro- oder einem V Pay-Logo ausgestattet sein. Wenn ein Geldautomat über das gleiche Logo wie die Karte verfügt, können Sie hier grundsätzlich Bargeldauszahlungen vornehmen – allerdings fallen Gebühren an, wenn die gewählte Bank nicht zum internationalen Verbund der Hausbank gehört. Das Logo von Maestro steht für das Kreditkartenunternehmen Mastercard, während V Pay zu Visa gehört. Die Debitkarte der TARGOBANK ist mit V Pay ausgestattet. Was Akzeptanz und Verbreitung betrifft, kann man sich bei beiden Systemen auf eine hohe Abdeckung in Europa verlassen: Beide Kartensysteme können bei Millionen von Händlern und an ca. 400.000 Geldautomaten in ganz Europa eingesetzt werden.