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Wer in den Herbstferien in den Urlaub fährt, will Stress abbauen – und keinen bekommen. Deshalb ist es gut, sich über ein paar wesentliche Dinge schon vorm Packen der Koffer einige Gedanken zu machen – Stichwort „Reisekasse“: Wie viel Bargeld gehört hinein? Tausche ich besser hier oder am Urlaubsort? Mit welchen Karten habe ich die größte Flexibilität?

5 Tipps zur Planung Ihrer Reisekasse

Checkliste
  1. 1. Vorher auch an nachher denken!

    Seien Sie großzügig, es ist schließlich Ihr Urlaub. Planen Sie Puffer für die Reisekasse von vornherein ein. Und dann halten Sie sich daran – damit Sie auch nach Ihrer Rückkehr aus dem Urlaub noch ohne Schreck auf den Kontoauszug gucken können. Ist Ihr Konto auch gedeckt, wenn Sie weg sind? Oder kommt vielleicht eine große Rechnung, die den Dispo ausreizt und Sie stehen auf dem Trockenen?

  2. 2. Nicht zu viel Bargeld mitnehmen!

    Zu Hause bereits bündelweise Fremdwährung zu tauschen und ins Reiseland mitzunehmen, ist in doppelter Hinsicht keine gute Idee: Tatsächlich ist die Gefahr, Opfer von Taschendieben oder Trickbetrügern zu werden, umso höher, je mehr Bares Sie mit sich führen. Außerdem gilt: Günstiger tauscht man Bargeld im Reiseland selbst. Daher sollten Sie zu Hause allenfalls ein kleines Taschengeld in der Fremdwährung besorgen und mit auf die Reise nehmen. Empfehlenswert ist ein Betrag, der auf jeden Fall für einen Imbiss und eine Taxifahrt. Je nach Reiseland kann es auch sinnvoll sein, einige Euro in bar dabeizuhaben.

  3. 3. Bargeld vor Ort: so wenig wie nötig!

    Am Urlaubsziel angekommen gilt: Geld, das Sie nicht zwingend brauchen, gehört in einen Hotelsafe. Und: Teilen Sie Ihre Zahlungsmittel auf mehrere Leute oder Gepäckstücke auf. Wenn girocard oder Kreditkarte weg sind: Lassen Sie die Karte sperren. Es ist auch im Urlaub eine gute Idee, die Nummer seiner Hausbank griffbereit zu haben, damit man im Notfall schnell die Karte sperren lassen kann. Bei der TARGOBANK können Sie unter 0211 – 900 20 111 Ihre girocard (EC-Karte) und unter 0211 – 900 20 444 Ihre Kreditkarte rund um die Uhr sperren lassen.

  4. 4. Wechselkurse vorher vergleichen!

    Informieren Sie sich vor dem Urlaub in Nicht-Euro-Länder über Wechselkurse, so können Sie vor Ort besser vergleichen. Tauschen Sie jedoch niemals Geld auf der Straße. Hier besteht die Gefahr, dass Ihnen Betrüger Falschgeld unterjubeln. Gehen Sie lieber zu einer offiziellen Bank oder heben Sie Bargeld mit Ihrer girocard oder Kreditkarte ab.

  5. 5. Bezahlen: Bar oder Karte? Am besten beides!

    Ein Mix aus Bargeld und Karten ist in jedem Fall richtig. Für das Taxi am ersten Tag und den Drink am Flughafen sollten Sie Bargeld in der Tasche haben. Vor allem größere Beträge zum Beispiel in Geschäften, Restaurants und Hotels zahlen Sie hingegen am besten mit der girocard oder der Kreditkarte. In Euro-Ländern fallen dafür keine Transaktionsgebühren an. Den größten, praktisch globalen Aktionsradius genießt man mit Kreditkarten. Sie sollten deshalb nie im Reisekassen-Mix fehlen. Mehrere Millionen Akzeptanzstellen gibt es weltweit für Kreditkarten. Das gilt sowohl für das Abheben von Bargeld am Automaten als auch für das Bezahlen vor Ort: Wenn man zum Beispiel in ein Hotel eincheckt oder einen Mietwagen abholen will, muss man in der Regel eine Kreditkarte als Sicherheit vorlegen.
    Ein weiterer Vorteil: Bei Verlust, Diebstahl oder Missbrauch besteht bei sofortiger Sperrung der Kreditkarte in der Regel keine Kundenhaftung. Wenn Sie doch mal Bares brauchen: Sprechen Sie vor dem Urlaub mit Ihrer Bank und finden Sie heraus, ob sie Partnerbanken im Ausland hat oder ob für Bargeldabhebungen mit der Kreditkarte Gebühren anfallen.

  6. 6. Abheben ohne Gebühren!

    Einige Banken bieten den Service, mit der Kreditkarte kostenlos im Ausland Bargeld abzuheben. Bei der TARGOBANK nennt sich dieser Service Gratis Cash und gilt z. B. bei der Premium-Karte und der Gold-Karte: Mit Gratis Cash müssen Sie nicht mehr lange nach dem passenden Geldautomaten suchen. Sie können an allen Geldautomaten mit Visa-Logo weltweit Bargeld abheben, ohne dass die TARGOBANK dafür Gebühren berechnet (im Ausland berechnen Automatenbetreiber vereinzelt eigene Gebühren).

  7. 7. „Abrechnung in Euro“ – besser nicht

    Ganz gleich, ob man mit der girocard oder der Kreditkarte im Geschäft bezahlt oder Bargeld abhebt: Der Versuchung, wenn der Automat eine „Abrechnung in Euro“ anbietet, sollte man unbedingt widerstehen. Der Wechselkurs, der bei dieser Option zugrunde gelegt wird, ist in der Regel bedeutend ungünstiger, als wenn man die Abhebung in der Landeswährung berechnen lässt. Je nach abgehobenem Betrag kann man hier auf einen Schlag 20, 30 oder noch mehr Euro zu viel bezahlen.