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Der erfolgreiche Film „Das Beste kommt zum Schluss“ heißt im Original „The Bucket List“. Gemeint ist eine Liste von Dingen, die man unbedingt getan haben möchte, bevor man stirbt. Was steht auf deiner persönlichen Liste?

Die Tragikomödie „The Bucket List“ aus dem Jahr 2007 erzählt die Geschichte von einem weißen Klinikbesitzer und Milliardär (Jack Nicholson) und einem schwarzen Automechaniker (Morgan Freeman), die beide an Krebs erkrankt sind und nur noch wenige Monate zu leben haben. Sie lernen sich im Krankenhaus des Milliardärs kennen und freunden sich an, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Gemeinsam erstellen sie eine „Bucket List“ (in der deutschen Synchronisation „Löffelliste“), von der sie Punkt für Punkt abhaken. Dazu gehören zum Beispiel Fallschirmspringen, den Taj Mahal besuchen und auf Großwildjagd gehen. Mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten.

Was hinter der Bucket List steckt:
  1. 1. Von Eimern und Löffeln

    Der Begriff Bucket List kommt von der englischen Redewendung „to kick the bucket“. Wörtlich übersetzt heißt das „den Eimer treten“, die deutsche Entsprechung ist in etwa „den Löffel abgeben“. Diese Listen gibt es nicht nur im Film, sondern auch im wirklichen Leben. Viele Anbieter sind bereits auf den Lifestyle-Trend aufgesprungen. So gibt es eine Fülle von Büchern zu diesem Thema – zum Beispiel „1.000 Places To See Before You Die“ oder „101 Dinge, die man getan haben sollte, bevor das Leben vorbei ist“. Es gibt sogar Websites, die sich ausschließlich mit diesem Thema befassen: Auf https://www.bucketlist.org/ kann man sich Tipps für die eigene Bucket List holen und sich mit anderen austauschen. Es sind jetzt schon über 4.600.000 Träume von mehr als 370.000 Träumern dort hinterlegt.

  2. 2. Sad but true

    Eine junge Australierin namens Kaileigh Fryer starb vor ca. zwei Jahren bei einem Autounfall. Ihre Eltern fanden in ihrem Tagebuch eine Bucket List mit 49 Wünschen (der 50. war noch offen). Bei der Beerdigung verteilten sie diese an Freunde, Bekannte und Verwandte, die Kaileighs Wünsche stellvertretend für sie erfüllen sollten. Eine schöne Idee, mit der eigenen Trauer umzugehen. Vor allem, weil die Wünsche der 19-Jährigen teilweise erstaunlich uneigennützig waren. Wie zum Beispiel Blut spenden oder ein Kind adoptieren. Die Geschichte hat viele Menschen bewegt, so dass sogar Fremde begonnen haben, Kaileighs Liste abzuarbeiten. Es wurde eine spezielle Facebook-Gruppe dafür gegründet: In Memory of Kaileigh Fryer.

  3. 3. Emotionale Ansprache

    Sicher erinnerst du dich noch an den Fernsehspot eines Mobilfunkanbieters mit dem jungen Mädchen, das die Bucket List ihres Großvaters abarbeitet. Gut möglich, dass die Agentur sich von der Geschichte der jungen Australierin hat inspirieren lassen. Zumindest passt die zeitliche Abfolge ganz gut. Und wie sollte es anders sein: Das junge Mädchen erfüllt natürlich alles bis hin zum letzten Wunsch. Wir wissen nicht, ob der Anbieter deswegen mehr Verträge abgeschlossen hat. Aber sicher ist der emotionale Spot bei vielen hängen geblieben.

  4. 4. Womit wir bei dir wären

    Wie sieht denn deine persönliche Bucket List aus? Oder hast du vielleicht noch keine? Dann fang doch gleich damit an: Schreibe alle Wünsche auf, die dir in den Kopf kommen. Ob realistisch oder nicht, spielt erst einmal gar keine Rolle. Trau dich einfach mal und wenn dir nichts mehr einfällt, dann kannst du dich ja auf der oben genannten Seite inspirieren lassen. Vielleicht findest du dort Wünsche, von denen du noch gar nicht wusstest, dass du sie hast. Oder du setzt dich mit Freunden zusammen und ihr spinnt euch einmal gemeinsam so richtig aus. Könnte sein, dass du auf diese Weise ganz ungeahnte Seiten bei den anderen entdeckst …

Viel Spaß beim „Abhaken“ wünscht dir die Redaktion von So geht Bank heute!