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Wenn das Jahr ausklingt, ist es die perfekte Zeit, um sich in aller Ruhe Gedanken über seine Träume zu machen. Nein, wir reden nicht von guten Vorsätzen, sondern von echten Träumen, die auch den Neujahrstag überleben. Vielleicht wird 2017 ja dein persönliches Traumjahr?

Zeit zum Träumeschmieden

Der Weihnachtstrubel ist rum und Silvester schon geplant. Für viele von uns geht die Arbeit erst im neuen Jahr wieder los. In den paar Tagen zwischen den Jahren kannst du 2016 Revue passieren lassen und dich auf 2017 vorbereiten. Wahrscheinlich hast du an den Weihnachtsfeiertagen viel Zeit mit den Menschen verbracht, die dir am meisten am Herzen liegen (sollten). Da zeigt es sich besonders, was man an dem anderen schätzt und was einen schon immer genervt hat. Wenn alles rundum harmonisch war – herzlichen Glückwunsch! Aber leider ist das nicht bei allen so. Doch kommen diese Streitigkeiten wirklich daher, dass man ein Problem mit dem oder der anderen hat? Genauso gut kann es sein, dass Konflikte aus der eigenen Unzufriedenheit heraus entstehen. Weil einem ein richtiges Ziel fehlt und man in seinem alten Trott gefangen ist. Was fehlt, ist ein echter Traum.

Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Träume wachsen nicht auf Bäumen. Das ist klar. Aber wühl doch mal ein bisschen in deiner Traumkiste: Was war es, das du dir vor einem Jahr oder vor vielen Jahren vorgenommen hast? Hast du es dir erfüllt und wenn nicht, warum? Mach dir Gedanken dazu, ob du deinen Traum einfach nur aus den Augen verloren oder ihn ad acta gelegt hast. Ist es Ersteres, dann überleg dir, ob dein Traum für dich noch aktuell ist und ob du ihn in diesem Jahr erneut angehen könntest. Ist es Letzteres, dann überprüf kritisch, ob du zu früh aufgegeben hast oder ob dich wirklich die Umstände dazu gezwungen haben. Auch dann gilt es abzuchecken, ob sich die Lage inzwischen geändert hat und der Traum im neuen Jahr in erreichbare Nähe rückt.

Die üblichen Verdächtigen

Spür jetzt deiner Unzufriedenheit nach. Der Job ist zum Beispiel einer der klassischen Kandidaten für Frustgefühle. In den letzten Tagen vor Weihnachten passiert in der Regel nicht mehr viel. Alle sind gedanklich schon bei den Feiertagen und die letzten großen Aufträge sind bereits durch. Das ist ein gutes Gefühl. Aber forsch lieber bei dir nach, ob du in deinem Job wirklich glücklich bist. Vielleicht wird es ja Zeit für eine Veränderung? Zum Beispiel könntest du dir einen neuen Job suchen oder dich innerhalb deiner Firma neu orientieren, deinem Chef signalisieren, dass du bereit bist, mehr Verantwortung zu übernehmen oder für eine Zeit ins Ausland zu gehen. Oder könntest du dich eventuell in deinem Bereich selbständig machen? Mit einer Zusatzausbildung könnten sich ganz neue Perspektiven ergeben. Wenn du ein Sabbatical einlegen kannst, dann denke doch über diese Möglichkeit nach. Lass deine Fantasie spielen und verwirf nicht gleich Optionen, die schwer umsetzbar erscheinen. Der Witz an echten Träumen ist ja gerade, dass die Verwirklichung eine große Leistung darstellt.

Handbremse lösen

Nicht nur beruflich solltest du dich mehr trauen bzw. dir mehr zutrauen. Tief in dir schlummern die verschiedensten Träume, die nur darauf warten, geweckt zu werden. Die Bandbreite reicht von A wie Auswandern bis Z wie Zeppelinfliegen. Ordne doch einfach mal jedem Buchstaben des Alphabets einen Wunsch zu und mag er noch so verrückt sein. Auf diese Weise wirst du Ideen hervorbringen, auf die du sonst nie gekommen wärst. Und jede hat das Potenzial dazu, ein echter Traum zu sein: Bierbrauer werden, Chamäleons züchten, Dalai Lama besuchen, Ecuador bereisen, Feuerspucken lernen …

Frohes neues Traumjahr!
Ganz gleich, welchen Traum du dir für 2017 vornimmst, wir drücken dir die Daumen, dass er in Erfüllung geht!
Deine Echte Träume Redaktion