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Dein Traum läuft nicht ganz so, wie du dir das vorgestellt hast? Du musst umplanen oder Abstriche machen? Nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Aus einem halben Traum kann noch ein ganzer werden, wenn du bei der Sache bleibst.

Erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt. Nicht alles im Leben lässt sich vorhersagen und manchmal macht einem das Schicksal einen Strich durch die Rechnung. Das ist ärgerlich. Noch ärgerlicher ist es, wenn es um einen echten Traum geht. Am allerärgerlichsten ist es aber, wenn man ihn deswegen aufgibt. Hier ein paar beispielhafte Szenarien, die zeigen sollen, dass es immer einen Plan B gibt …

Szenario 1: Der Umzug

Du bist in eine andere Stadt gezogen. Das hast du schon lange vorgehabt. Doch nach ein paar Wochen stellst du fest, dass die Stadt zwar für einen Kurzurlaub ganz fantastisch ist. Aber leben möchtest du dort nicht. Du kannst jetzt frustriert in die Heimat zurückziehen oder einen neuen Plan schmieden. Was hat dich denn ursprünglich an dem Gedanken gereizt, gerade dort zu wohnen? Kannst du das nicht auch an einem anderen Ort finden? Und vielleicht geht es ja gar nicht so sehr um diese Stadt selbst, sondern nur darum, wenigstens einmal woanders gelebt zu haben?

⇒ Die erste Wahl muss nicht immer die beste sein.

Szenario 2: Die Weltreise

Du willst eine Weltreise machen. Es ist alles schon komplett durchgeplant. Doch im allerletzten Moment springt deine Begleitperson ab. Du bist enttäuscht und/oder wütend. Aber der- oder diejenige lässt sich einfach nicht umstimmen bzw. hat wirklich einen triftigen Grund für seine/ihre Absage. Traum gestorben? Nein, muss nicht sein. Wie wäre es, wenn du die Reise einfach alleine antrittst? Du wirst unterwegs andere Leute kennen lernen und vielleicht sogar mehr, als wenn ihr zu zweit wärt.

⇒ Mach die Erfüllung deiner Träume nicht von anderen abhängig.

Szenario 3: Der Marathon

Du willst im Sommer deinen ersten Marathon laufen. Seit Monaten schon hast du darauf hintrainiert. Zwei Wochen vor dem Termin verletzt du dich, so dass eine Teilnahme unmöglich ist. Du kannst jetzt mit deinem Schicksal hadern oder diese Tatsache akzeptieren. Aber eines solltest du nicht: aufgeben. Dieser Marathon ist nicht der letzte, der irgendwo stattfindet. Kurier dich aus und fang wieder neu mit dem Training an. Vielleicht wirst du mit etwas mehr Vorbereitungszeit sogar ein besseres Ergebnis erzielen.

⇒ Es gibt immer mehr als eine Chance.

Szenario 4: Die Märchenhochzeit

Du willst eine richtige Hollywood-Traumhochzeit feiern, mit allen Schikanen. Aber dein/e Auserwählte/r möchte lieber eine Familienfeier im kleinen Kreise und stellt sich komplett quer. Es wird nichts bringen, ihn/sie zu seinem/ihrem Glück zu zwingen. Denn dann werdet ihr beide keine Freude daran haben. Überleg dir lieber, wie du dieses kleine Event so schön wie möglich gestalten kannst. Wie groß und wie teuer ein Fest ist, sagt nicht unbedingt etwas über seine Qualität aus.

⇒ Eine Nummer kleiner kann auch ganz schön sein.

Szenario 5: Der Traumjob

Du hast deinen Traumjob schon zum Greifen nah. Der Vertrag ist quasi schon unterschrieben. Aber dann entscheiden sie sich doch für einen anderen Bewerber. Das ist hart. Aber kein Grund, die Hoffnung aufzugeben. Betrachte es lieber als Etappensieg. Denn du bist ja schon in die engste Auswahl gekommen. Wenn du gezwungen bist, einen „Brotjob“ anzunehmen, dann nutze diesen nur als Sprungbrett für deinen nächsten Anlauf zum Traumjob.

⇒ Es gibt immer Alternativen.

Ein paar Worte zum Schluss

Aus welchen Gründen auch immer dein Traum nicht oder nicht so ganz hingehauen hat: Ob du ihn doch noch erfüllen kannst, liegt zu großen Teilen an dir. Also lass dich von Rückschlägen nicht entmutigen, geh auch Kompromisse ein, wenn es sein muss. Und vor allem: Keep the faith!