Start ins Berufsleben
Zu Start ins Berufsleben
Familie
Zu Familie
Beruf & Karriere
Zu Beruf & Karriere
Geld anlegen
Zu Geld anlegen
Online- & Mobile-Banking
Zu Online- & Mobile-Banking
Rund ums Bezahlen
Zu Rund ums Bezahlen
Geschichten rund ums Geld
Zu Geschichten rund ums Geld
Engagement
Zu Engagement
Rund um TARGOBANK
Zu Rund um TARGOBANK
Motive, Ziele und Perspektiven
Zu Motive, Ziele und Perspektiven
Sie möchten Informationen zu einem bestimmten Thema? Dann nutzen Sie unsere Suchfunktion:

Um den richtigen Weg beschreiten zu können, ist es wichtig, sich über seine Träume und sein Ich im Klaren zu sein. Wo stehe ich gerade und wo möchte ich hin?

Eigentlich gilt es nur eine Frage zu beantworten, nämlich die nach dem ‘Wie’.

Doch eine allgemeingültige Antwort darauf gibt es leider nicht, denn jeder Traum und jeder Weg dorthin ist unterschiedlich. Um den richtigen Weg beschreiten zu können, ist es wichtig, sich über seine Träume und sein Ich im Klaren zu sein. Wo stehe ich gerade und wo möchte ich hin?

Unsere 7 Fragen helfen dir dabei:

1. Wer bin ich?

Die Frage mag im ersten Augenblick überflüssig klingen, doch das ist sie nicht. Im Gegenteil: Sich besser als alles andere auf der Welt zu kennen und mit sich selbst in Einklang zu stehen, ist eine der Grundvoraussetzungen. Um genau zu sein, muss man sogar noch eine weitere Frage ergänzen: Wer will ich sein?

Selbstreflexion ist das A und O. Denn nur, wenn du weißt, wer du jetzt bist, kannst du Wege finden, so zu werden, wie du gerne sein möchtest.

2. Was sind meine Träume?

Achtung: Differenziere zwischen deinen Träumen und Fantasien. Ein Traum ist ein Grundbestandteil der eigenen Persönlichkeit. Man ist bereit, sehr viel dafür zu tun und alles auf eine Karte zu setzen, um sein Ziel zu erreichen.

Eine Fantasie hingegen ist kein wirklicher Traum, sondern das, was wir uns vorstellen, wenn wir Dinge vor uns herschieben. Man stellt sich ein Ergebnis/eine Situation vor, ist aber nicht bereit, den Weg dahin zu beschreiten.

3. Welchen Nutzen hat mein Traum?

Träumst du von deinem eigenen Restaurant? Oft sind dabei nicht zwangsweise die Räumlichkeit oder die Anzahl der Sterne, die der Betrieb bekommt, entscheidend, sondern einfach der Wunsch, andere Menschen mit seiner Bewirtung zu verwöhnen. Du willst, dass sich andere durch dein Essen wohl fühlen. Betrachte das Große und Ganze, egal, ob du von deinem eigenen Restaurant oder davon träumst, im Ausland ein neues Leben aufzubauen.

Die Definition einer Meta-Ebene dient dir als Orientierung und hilft dir außerdem dabei, einen übergreifenden Sinn für deinen Traum zu finden.

4. Was bin ich bereit zu geben?

Mache dir klar, dass dich so manches Hindernis erwarten wird – und wie viel du bereit bist zu ertragen auf deinem Weg zum Erfolg. Wie viele Rückschläge kann ich auf mich nehmen? Hier ist es ratsam, offen und ehrlich zu sich selbst zu sein und sich nicht zu viel zuzumuten. Doch: Steine auf dem Weg, die man zeitweise mit sich schleppen und dann ein anderes Mal wieder umgehen muss, gehören dazu.

5. Wovor habe ich wirklich Angst?

Eine der wahrscheinlich wichtigsten und zugleich schwierigsten Fragen. Hast du Angst vor dem Scheitern? Oder vielleicht sogar Angst vor dem Erfolg selbst?

Eine Garantie dafür, dass man seinen Traum auf jeden Fall verwirklichen kann, gibt es nicht. Nicht verwunderlich also, wenn sich Zweifel breit machen oder man zwischendurch sogar ans Aufgeben denkt. Doch: Wäre es nicht eine viel schlimmere Vorstellung, es niemals versucht zu haben?

Doch auch die Vorstellung davon, erfolgreich zu sein, versetzt den ein oder anderen in Panik. Nur allzu häufig sieht man, wie schnell und wie stark Erfolg einen Menschen verändern kann. Nun, hier sind wir wieder bei der ersten Frage: Wer will ich sein, wenn ich meinen Traum verwirklicht habe? Das ist die entscheidende Frage, die du dir stellen musst. Du hast es in der Hand!

6. Was kann ich und was nicht?

Hier geht es nicht so sehr um die Persönlichkeit als vielmehr um die Fähigkeiten, die du mitbringst, wenn du loslegen möchtest.

Kann ich gut mit Menschen umgehen? Welche Networking-Skills bringe ich mit? Habe ich Erfahrung in Buchhaltung? Bin ich der kreative Kopf oder eher der kühle Stratege?

Es ist grundlegend wichtig, deine eigenen Stärken zu kennen und zu definieren. Genauso wichtig ist es aber auch, dass du dir deine Schwächen eingestehst und dir vor Augen führst, in welchen Bereichen du früher oder später auf Hilfe angewiesen sein wirst. Versuche nicht, den Helden zu spielen – es gibt keine Ego-Trips zum Erfolg.

7. Bin ich bereit, auch wieder loszulassen?

Der letzte und wichtigste Punkt. Bist du bereit, deinen Traum auch aufzugeben? Sei es, weil die Hürden zu hoch waren, weil zu viele Kompromisse geschlossen wurden oder auch schlichtweg, weil du deinen Traum verwirklicht hast.

Sei realistisch. Planabweichungen und kleinere Opfer, die du hier und da aufbringen musst, sind nichts Außergewöhnliches. Wenn jedoch alles aus dem Ruder zu laufen droht, ist es wichtig, die weitere Vorgehensweise abzuwägen oder komplett umzudenken. Und: Wenn du deinen Traum wahrgemacht hast, genieße es! Nicht immer muss man sich übertreffen oder noch einen draufsetzen.

Echte Träume begleiten uns ein Leben lang. Doch so, wie wir uns im Laufe unseres Lebens stetig ändern, ist es wichtig, auch seine Träume differenziert zu betrachten und nach seinem derzeitigen Ich auszurichten.