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Auf dem Heimweg ist beim besten Willen kein Geldautomat zu finden – aber ein Supermarkt, aus dem man sowieso noch ein paar Lebensmittel braucht. Wie praktisch, dass man da auch gebührenfrei Bargeld abheben kann! Aber ist dieser Service überhaupt sicher und seriös?

Bei REWE und Penny geht es schon seit einer ganzen Weile – auch ALDI Süd, Netto und tegut bieten diesen Service, ebenso toom Baumärkte, Famila-Warenhäuser und manche Märkte von Edeka: Der Handelsverband HDE schätzt, dass inzwischen 22.000 Filialen von Lebensmittelhändlern, Drogeriemärkten, Baumärkten oder Tankstellen Bargeld auszahlen.

Bei vielen Bank- und Supermarktkunden kommt dieser Service bestens an. Da viele Banken aus Kostengründen ihr Filialnetz in den letzten Jahren reduziert haben, sind die Wege zu gebührenfreien Geldautomaten für manche Bankkunden länger geworden. Und auch wenn die TARGOBANK entgegen diesem Trend in den vergangenen Jahren weiter in ihr Filialnetz investiert hat – die kostenlose Bargeldauszahlung in Supermärkten ist auch für zufriedene Filialkunden eine bequeme Alternative.

Überblick über das Cashback-Verfahren im Einzelhandel:
  1. 1. Wer bietet es an?

    Teilnehmende Einzelhandels-Ketten

    Alle Angaben ohne Gewähr

    Mindesteinkauf

     

    Aldi-Süd 5€
    Diska 10€
    dm-drogeriemarkt Ab dem ersten Produkteinkauf (unabhängig vom Produktpreis)
    Edeka* 10€
    famila Handelsmarkt 10€
    Galeria Kaufhof 20€
    Kaufland 10€
    Lidl 5€
    Marktkauf* 10€
    Müller 10€
    Netto Marken-Discount 10€
    NETTO-Markt 5€
    Norma 10€
    NP Discount 10€
    Penny 10€
    plaza Bau- und Gartencenter 20€
    Rewe 10€
    Sky Supermarkt 10€
    Tegut 10€
    Toom 10€
    Wasgau Frischemarkt 20€
  2. 2. Wie funktioniert’s?

    Voraussetzung für die Bargeldauszahlung an der Ladenkasse ist in der Regel ein Mindesteinkaufswert zwischen 5 und 20 Euro, der vom teilnehmenden Einzelhändler vor Ort festgelegt wird. Dann ist es möglich, sich bis zu 200 Euro vom eigenen Girokonto auszahlen zu lassen, ohne dass hierfür Gebühren berechnet werden.

    Ist der Mindestbetrag erreicht, ist das Vorgehen denkbar einfach: Der Kunde äußert vor dem Bezahlen seinen Wunsch, einen bestimmten Betrag innerhalb des 200 Euro-Limits auszahlen zu lassen. Der Mitarbeiter gibt den gewünschten Betrag am Kassenterminal ein, und dieser wird zum Einkaufsbetrag addiert. Vom Konto des Kunden wird die Summe für den Einkauf und das ausgezahlte Bargeld in einer Transaktion abgebucht. Dabei gibt es eine Besonderheit: Während für das Bezahlen des Einkaufs per girocard oft die Unterschrift des Karteninhabers genügt, muss bei der Bargeldauszahlung stets die PIN eingegeben werden.

  3. 3. Ist das sicher?

    Willigt man mit seiner Unterschrift zum Bezahlen des Einkaufs per Karte ein, handelt es sich dabei um eine einfache elektronische Lastschrift. Im Gegensatz dazu kommt bei der Bargeldauszahlung– am Automaten einer Bank ebenso wie im Supermarkt – grundsätzlich das Zahlungssystem girocard (ehemals „electronic cash“) zum Einsatz, das die Autorisierung per PIN-Eingabe voraussetzt. Das bedeutet ein Plus an Sicherheit. Für den Kunden, aber auch für den Supermarkt: Denn beim Zahlungssystem girocard erhält der Zahlungsempfänger, anders als bei der elektronischen Lastschrift, sofort eine Zahlungsgarantie der kontoführenden Bank.

    Für die Kunden gilt wie am Geldautomaten auch: Bei der PIN-Eingabe sollte einem niemand über die Schulter beziehungsweise auf die Finger schauen können.

    Jochen Herkenrath, aus dem Produktbereich Girokonto bei der TARGOBANK, empfiehlt: „Lassen Sie sich nicht drängen. Nehmen Sie sich die nötige Zeit, um sicherzugehen, dass niemand die Eingabe Ihrer Geheimnummer beobachten kann. Wenn Sie das beherzigen, ist die Bargeldauszahlung an der Supermarktkasse nicht nur schnell und bequem, sondern auch eine sichere Sache.“

Vorteile für Kunden, Banken und Einzelhandel

Nicht nur für den Kunden bringt das Cashback-Verfahren Vorteile. Auch der Einzelhandel profitiert durch: Neben erzieltem Mindestumsatz, Kundenbindung und Image-Aufwertung verringert sich außerdem durch regelmäßige Abhebungen der Kunden der Bargeldbestand in den Kassen. Hebt in einem Supermarkt jede Viertelstunde ein Kunde durchschnittlich 100 Euro ab, addiert sich das an einem Tag zu einer Summe von über 5.000 Euro. Das reduziert das Risiko des Einzelhandels, Opfer eines Raubüberfalls zu werden.

Das Fazit von Jochen Herkenrath: „Für TARGOBANK Kunden ist die gebührenfreie Bargeldauszahlung an der Supermarktkasse eine empfehlenswerte sinnvolle Ergänzung zu den Geldautomaten der Cashpool-Gruppe und der Möglichkeit, sich Bargeld mit der TARGOBANK Visa-Kreditkarte auszahlen zu lassen.“