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Millionenfach stecken sie in unseren Geldbörsen und zig-tausendfach werden sie jeden Tag verwendet: Debitkarten, die die Banken in Deutschland zu einem Girokonto ausgeben. Im allgemeinen Sprachgebrauch oft noch mit dem veralteten Begriff „EC-Karte“ bezeichnet, sind die heutigen Debitkarten vor allem durch die Möglichkeit zum kontaktlosen Bezahlen innovative Begleiter durch den finanziellen Alltag geworden.

Sie machen das Bezahlen im Supermarkt, im Restaurant oder Hotel einfacher und schneller. Wer eine Debitkarte zur Hand hat, zahlt immer passend. Wechselgeld ist überflüssig. Selbst wer immer noch am liebsten mit Bargeld zahlt, kommt nicht ohne das etwa 86 mal 54 Millimeter große Stück Kunststoff aus – denn die Debitkarte wird auch für Bargeldauszahlungen an Bankautomaten benötigt.

Schnell und einfach

Besonders fürs Bezahlen kleinerer Beträge sind Debitkarten in den letzten Jahren noch attraktiver geworden. Das hängt mit der Möglichkeit des kontaktlosen Zahlens zusammen, die bei Summen bis 50 Euro ohne zusätzliche PIN-Eingabe funktioniert. Das geht ausgesprochen fix: Ein kontaktloser Bezahlvorgang ohne PIN-Eingabe dauert etwa ein bis zwei Sekunden. Wird die Karte eingesteckt und die PIN eingetippt, sind es oft acht bis zehn Sekunden. Weiterer Vorteil des kontaktlosen Zahlens: Es wird nichts berührt, womit andere Kunden zuvor mit ihren Fingern in Kontakt gekommen sind.

Ob man mit einer Karte kontaktlos bezahlen kann, ist an dem Wellensymbol erkennbar, das auf immer mehr Debitkarten zu sehen ist. Das Symbol signalisiert, dass die Karte mit einem NFC-fähigen Chip ausgestattet ist. Die Abkürzung NFC steht für Near Field Communication – das bedeutet so viel wie Nahbereich-Datenübertragung. Nahbereich ist dabei sehr wörtlich zu nehmen, denn es handelt sich in der Regel um eine Distanz von einem, maximal aber vier Zentimetern.

Kontaktlos zahlen ist sicher

Beim kontaktlosen Bezahlen kommunizieren Debitkarte und Kassenterminal direkt miteinander: Das Terminal „fragt“ die Karte, ob der offene Betrag beglichen werden soll – und die Karte „antwortet“ positiv darauf, indem es die Kontodaten übermittelt, was eben auch nur in diesem Zentimeterbereich funktioniert.

Daher ist es auch kaum möglich, die Karte in betrügerischer Absicht auszulesen, ohne dass der Kartenbesitzer das mitbekommt. Wer ein besonders hohes Sicherheitsbedürfnis hat, kann seine Debitkarte außerdem durch eine spezielle Hülle gegen ein ungewolltes Auslesen schützen. Diese Hüllen können Kunden in allen TARGOBANK Filialen erhalten. Und wer von seiner Bank für jede Kontobewegung eine SMS aufs Smartphone erhält, wie es bei der TARGOBANK möglich ist, bleibt ganz auf der sicheren Seite, weil ein etwaiger Missbrauch sofort erkannt werden kann. Ohnehin sind maximal fünf kontaktlose Bezahlvorgänge bis zu einem Gesamtbetrag von 250,- Euro in Folge möglich, das nächste Mal muss auf jeden Fall wieder die PIN eingegeben werden.

Kunden der TARGOBANK können frei wählen, ob sie ihre Debitkarte mit oder ohne Funktion zum kontaktlosen Zahlen erhalten möchten. Dabei werden für die Freischaltung des NFC-Chips für einen Vier-Jahreszeitraum 10 Euro berechnet.

Immer mehr Akzeptanzstellen

An rund 800.000 Akzeptanzstellen ist kontaktloses Zahlen in Deutschland bereits möglich, darunter alle großen Filialketten des Einzelhandels und Abertausende Restaurants und kleinere Geschäfte. Diese Zahl wird noch weiter steigen, denn bis Ende 2020 sollen europaweit alle Terminals zum bargeldlosen Zahlen auch das kontaktlose Verfahren unterstützen. An entsprechend ausgestatteten Terminals ist kontaktloses Zahlen mit einer Debitkarte der TARGOBANK europaweit möglich.

Auch mit Kreditkarten lässt sich problemlos kontaktlos zahlen. Mit einer Kreditkarte der TARGOBANK geht das natürlich auch im Ausland.