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Das Studium ist auch eine finanzielle Belastung. Schon ein Girokonto mit kostenloser Kontoführung hilft dabei, unnötige Ausgaben zu vermeiden und sein Geld für andere Dinge aufzusparen. Besonders die steigenden Mieten belasten das Konto. Wer nicht auf die Unterstützung seiner Eltern zählen kann oder will, sollte Angebote wie BAföG oder Studierendenkredite prüfen.

Studierende entdecken schnell, dass es mehr zu lernen gibt, als im Vorlesungsverzeichnis steht. Eine Bleibe finden, sich um den ersten eigenen Haushalt kümmern, Rechnungen bezahlen und mit einem bestimmten Budget zurechtkommen – das ist Neuland für viele. Doch das ist nicht alles. Darüber hinaus gilt es, sich für den Alltag und das Alter abzusichern.

Fünf Finanz-Tipps für einen gelungenen Start
  1. 1. Girokonto ohne Gebühren

    Der Beginn des Studiums markiert für viele den Sprung ins Erwachsenenleben. Neben neuen Eindrücken und Freiheiten kommen auch neue Verpflichtungen und finanzielle Belastungen hinzu: Miete, Strom, Telefon oder Internetanschluss gehen ins Geld. Um unnötige Gebühren zu sparen, bieten die meisten Geldinstitute daher Girokonten mit kostenloser Kontoführung für Studenten an. Mit dem Starter-Konto können Studenten nicht nur ihr Konto günstig verwalten, sondern auch Bargeldauszahlungen sind an allen CashPool-Automaten gebührenfre. Wer möchte, kann zusätzlich zum Studentenkonto auch eine Kreditkarte beantragen. In Zeiten, in denen bargeldloses Bezahlen immer mehr an Bedeutung gewinnt, eine wichtige Ergänzung zum Konto. Die Online-Classic-Karte der TARGOBANK gibt es auf Wunsch kostenlos dazu.

  2. 2. Miete als Kostentreiber

    Die erste eigene Wohnung ist etwas Besonderes. Leider ist sie auch der größte Kostenfaktor. Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) hat einen Mietpreisindex für Studenten erstellt. Zwischen 2010 und 2015 wurden die elf wichtigsten Studenten-Städte untersucht. Das Ergebnis: Überall steigen die Mieten für studentisches Wohnen stärker als im Gesamtmarkt – in der Regel zwischen 15 und 20 Prozent. Dabei gibt es große regionale Unterschiede: In Bochum sind Wohnungen etwa 25 Prozent günstiger als in Berlin. Die Wahl des Studienortes hat also einen enormen Einfluss auf die monatlichen Mietkosten. Wer mehrere potentielle Studienorte zur Auswahl hat, sollte das bei der Entscheidung im Hinterkopf haben.

  3. 3. Studentenkredit statt Bafög

    Oft ist der persönliche Finanzbedarf während eines Studiums höher ist als durch Eltern, BAföG oder Nebenjobs zur Verfügung steht. Große Flexibilität bietet der KfW-Studienkredit. Anders als bei einem Konsumentenkredit bekommen Studierende hier nicht die ganze Darlehenssumme auf einen Schlag ausgezahlt, sondern einen frei wählbaren Betrag zwischen 100 und 650 Euro im Monat. Weitere Vorteile: Die Zinsen sind niedrig und die Rückzahlung ist flexibel. Bei Bedarf kann der Kredit mit dem BAföG kombiniert werden.

  4. 4. Abgesichert in Ausbildung und Alltag

    An Versicherungen denken junge Leute ungern. Dabei sind sie bereits für Studenten eine wichtige Absicherung. Wenn Studium oder Ausbildung beendet sind und man auf eigenen Beinen steht, ist die günstige Familienversicherung Geschichte. Ob privat oder gesetzlich: Es besteht eine Krankenversicherungspflicht. Wer nicht mehr zu Hause wohnt, ist in der Regel auch nicht mehr über die Hausratsversicherung der Eltern abgesichert. Darüber hinaus sind Absicherungen für Unfälle und eine mögliche Berufsunfähigkeit fast schon obligatorisch. Wer hier spart, zahlt im schlimmsten Fall ein Leben lang drauf.

  5. 5. Geldanlage: Heute schon an morgen denken

    Langfristige Geldanlagen lohnen bereits in jungen Jahren. Attraktive Renditechancen können dabei Anlagen in Investmentfonds, ETFs oder Aktien bieten. Eine Möglichkeit, mit kleinem Budget regelmäßig in Wertpapiere zu investieren, bieten Investmentfonds-Sparpläne: Bereits ab einem Betrag von 25 Euro ist man dabei. Daneben gibt es die herkömmlichen Modelle zur Altersvorsorge. So profitieren auch Studenten bereits von den staatlich geförderten Riester-Produkten. Zudem gibt es die Absicherung über eine klassische private Rentenversicherung. Auch hier ist man schon ab einem mittleren zweistelligen Betrag im Monat dabei.