Start ins Berufsleben
Zu Start ins Berufsleben
Familie
Zu Familie
Beruf & Karriere
Zu Beruf & Karriere
Geld anlegen
Zu Geld anlegen
Online & Mobile Banking
Zu Online & Mobile Banking
Rund ums Bezahlen
Zu Rund ums Bezahlen
Geschichten rund ums Geld
Zu Geschichten rund ums Geld
Engagement
Zu Engagement
Rund um TARGOBANK
Zu Rund um TARGOBANK
Motive, Ziele und Perspektiven
Zu Motive, Ziele und Perspektiven
© PhotoSG - Fotolia.com
Sie möchten Informationen zu einem bestimmten Thema? Dann nutzen Sie unsere Suchfunktion:

Ob Bankkonto, Steuer, Versicherung oder Altersvorsorge – praktisch überall gibt es Jahr für Jahr Neuerungen, über die man informiert sein muss. Natürlich gilt das auch für das bald beginnende Jahr 2018. Einige wichtige Änderungen haben wir hier zusammengefasst.

Neue Regelungen können oft einen direkten Einfluss auf Ihren Geldbeutel haben. Schon deshalb lohnt sich der Blick in diese Übersicht…

Im Überblick – wichtige Änderungen 2018
  1. 1. Günstiger einkaufen: Bezahl-Gebühren werden abgeschafft

    Ganz gleich ob im Internet, im Laden oder im Reisebüro: Zusatzgebühren für das Benutzen bestimmter Zahlungsmittel – wie zum Beispiel Kreditkarten – werden weitgehend abgeschafft. Auch für SEPA-Überweisungen und Lastschriften dürfen die Händler ihre Kunden nicht mehr zusätzlich zur Kasse bitten. Hintergrund ist eine Richtlinie der EU, die in deutsches Recht umgesetzt werden muss und ab 13. Januar 2018 wirksam ist. Kein Mitgliedsstaat darf die Richtlinie ignorieren, deshalb fallen die Bezahl-Gebühren jetzt in der ganzen EU.

    Mehr Infos

  2. 2. Geringere Selbsthaftung für Bankkunden bei Datenmissbrauch und Fehlern

    Geht die Kreditkarte verloren oder wird der PIN-Code einer Bankkarte ausgespäht, kann es schnell zu illegalen Abbuchungen auf dem Konto kommen, und der Ärger ist riesig! Zwar sind Bankkunden auch bisher nicht alleine auf dem Schaden für sogenannte nicht autorisierte Zahlungen sitzen geblieben – mit bis zu 150 Euro musste man aber unter bestimmten Umständen trotzdem haften. Ab kommendem Jahr sinkt dieser Haftungsbetrag auf 50 Euro. Eine weitere Neuerung: Bei Fehlüberweisungen muss auch die Bank des Empfängers dabei helfen, dass dem Kunden fehlerhaft überwiesenes Geld zurückerstattet wird – und zwar EU-weit. Bei fehlerhaften Lastschriften gilt nach wie vor: Banken müssen vom Kunden beanstandete Lastschriften ohne Angabe von Gründen rückgängig machen.

    Mehr Infos

  3. 3. Neue Richtlinien für die Besteuerung von Fondsanteilen

    Für Fondsbesitzer ergeben sich zum 1. Januar 2018 grundlegende Änderungen. So werden deutsche Dividenden und Immobilienerträge aus inländischen Publikums-Investmentfonds neuerdings bereits auf Fondsebene besteuert – und zwar mit 15 Prozent. Dies galt bisher nur für ausländische Fonds, insofern werden beide nun einander angeglichen. Als Ausgleich für diese Vorabsteuer können Fondsbesitzer bei ihrer Steuererklärung aber von Freistellungen profitieren. Laut Deutschem Fondsverband bedeutet die Neuregelung deshalb für Anleger keine Mehrbelastung. Außerdem möchte der Gesetzgeber künftig verhindern, dass thesaurierende Fonds –also Fonds, die ihren Wertzuwachs nicht jährlich ausschütten, sondern in neue Fondsanteile anlegen – als Steuerstundungsmodell genutzt werden. Daher wird für diese Fonds eine sogenannte Vorabpauschale erhoben, die nach einem festgelegten Basiszinssatz ermittelt wird.

    Auch Anleger, die über ältere Fondsanteile verfügen, müssen eine Neuerung beachten: Als 2009 die Abgeltungssteuer eingeführt wurde, blieben die Gewinne von bis dahin erworbenen Fondsanteilen steuerfrei. Dieser Bestandsschutz endet nun zum 31. Dezember 2017. Die von Januar 2018 an erzielten Wertsteigerungen alter Fondsanteile müssen grundsätzlich versteuert werden, wenn man sie veräußert. Allerdings besteht für diese Veräußerungsgewinne ein Freibetrag in Höhe von 100.000 Euro pro Anleger.  Näheres können Sie hier erfahren.

    Grundsätzlich soll die Reform der Fondsbesteuerung zu einer Vereinfachung führen: Statt bisher bis zu 33 Besteuerungsgrundlagen brauchen die Anleger für ihre Steuererklärung zukünftig nur noch vier Informationen: 1. Höhe der Ausschüttung; 2. Wert des Fondsanteils am Jahresanfang; 3. Wert des Fondsanteils am Jahresende; 4.  Angabe, ob es sich um einen Aktienfonds, einen Mischfonds, einen Immobilienfonds oder um einen sonstigen Fonds handelt. Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite des Bankenverbands.

  4. 4. Kunden können FinTechs Zugang zu Kontodaten geben

    Wenn im Januar 2018 in der EU die zweite Zahlungsdienste-Richtlinie (PSD2) in Kraft tritt, gelten neue Bestimmungen für den Zugang zu Bankkontodaten von Verbrauchern: Das explizite Einverständnis der Kunden vorausgesetzt, können nun auch sogenannte FinTechs – konkret geht es hier um Zahlungsauslöse- und Kontoinformationsdienste – Zugang zum Girokonto von Bankkunden erhalten. Wichtig zu wissen ist: Diese Firmen müssen sich der Bank gegenüber identifizieren und dürfen ausschließlich auf Daten zugreifen, die sie benötigen, um den vom Kunden beauftragten Service auszuführen. Ab 2018 unterliegen sie auch der Bankenaufsicht (BaFin). Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bankenverbands.

  5. 5. Leichte Erhöhung bei steuerlichen Freibeträgen und Kindergeld

    Etwas mehr Netto bleibt ab 2018 vom Brutto, denn bei der Einkommensteuer erhöht sich der Freibetrag: Die ersten 9.000 Euro bleiben jetzt vom Fiskus verschont. 2017 sind es noch 8.820 Euro, also 180 Euro weniger. Gut für Familien: Auch der Kinderfreibetrag steigt – und zwar um 72 Euro auf 4.788 Euro. Auch das Kindergeld steigt, wenn auch kaum merkbar: Für das erste und zweite Kind gibt es mit 194 Euro nun zwei Euro mehr als im Vorjahr. Ebenfalls zwei Euro monatlich mehr, nämlich dann 200 Euro, erhält man für das dritte und 225 Euro für das vierte und jedes weitere Kind.

    Mehr Infos

  6. 6. Neue Spielregeln für die Steuererklärung

    Bald darf man sich mehr Zeit für die Steuererklärung nehmen: Ab dem Steuerjahr 2018 gilt der hochsommerliche 31. Juli als neue Abgabefrist. Das kann allerdings erst ab 2019 für Schweißausbrüche sorgen. Im Jahr 2018 gilt noch der vertraute 31. Mai, an dem das Finanzamt die Erklärungen für das Steuerjahr 2017 fordert. Wer es gerne bequem hat, kann einen Steuerberater beauftragen. Das hat ab dem Steuerjahr 2018 einen weiteren Vorteil: Dann hat man statt bis zum 31. Juli 2019 sogar bis Februar 2020 Zeit. Welche Frist auch immer gilt, man sollte sie einhalten, denn: Verspätungszuschläge sollen künftig mindestens 25 Euro pro Monat betragen – und sind selbst dann fällig, wenn gar keine Steuer nachgezahlt werden muss. Erfreulich ist dagegen, dass beim Einreichen der Steuererklärung künftig keine Belege mehr vorzulegen sind – man muss sie aber bei Nachfragen des Finanzamts parat haben.

    Mehr Infos

  7. 7. Höhere Riester-Zulage, niedrigere Hürden für Betriebsrente

    Wer einen Riester-Vertrag abgeschlossen hat, kann sich über mehr Geld vom Staat freuen: Im Zuge des neuen Betriebsrentenstärkungsgesetzes steigt die jährliche Riester-Grundzulage ab 2018 von bisher 154 Euro auf 175 Euro. Vor allem zielt das Gesetz aber darauf ab, Hürden für Betriebsrenten abzubauen: Durch das neu eingeführte Sozialpartnermodell sind Arbeitgeber ab 2018 nicht mehr verpflichtet, ein bestimmtes Leistungsniveau zu garantieren. Stattdessen werden im Rahmen von Tarifverträgen sogenannte Zielrenten angestrebt, für die der Arbeitgeber fest vereinbarte Beiträge einzahlt. Für die Höhe der Auszahlung gibt es aber keine Garantie. Und wenn Arbeitgeber Beschäftigten mit einem Bruttoeinkommen von weniger als 2.200 Euro eine Betriebsrente anbieten, erhalten sie dazu einen direkten Steuerzuschuss von 30 Prozent. Maximal wird dabei ein jährlicher Betriebsrenten-Beitrag von 480 Euro mit dem Betrag von 144 Euro gefördert.

    Mehr Infos

  8. 8. Angleichung der Ostrenten an den Westen beginnt

    Die deutsche Einheit gibt es zwar schon seit 1990 – doch noch immer werden die Renten in Ost und West unterschiedlich berechnet. Das ändert sich künftig: Ab Juli 2018 wird der Rentenwert Ost an den im Westen geltenden Rentenwert Jahr für Jahr in sieben Schritten angeglichen. Im ersten Schritt erhöht sich der Ostwert auf 95,8 Prozent des Westwertes. In den darauffolgenden Jahren steigt er um jeweils 0,7 Prozent. Zu Ende gerechnet erreicht der Rentenwert Ost im Juli 2024 schließlich 100 Prozent des Rentenwerts West.

    Erfreulich: Aufgrund der guten Konjunktur können die Rentner in Deutschland im Juli 2018 mit einer rund dreiprozentigen Erhöhung ihrer Bezüge rechnen. Arbeitnehmer werden bei den Rentenbeiträgen zum Jahresbeginn wohl leicht entlastet – sie sollen vorübergehend um einen Zehntelprozentpunkt von 18,7 auf 18,6 Prozent des Bruttoverdienstes sinken.

    Mehr Infos

  9. 9. Mehr Frauen profitieren vom Mutterschutz

    Ab Januar 2018 profitieren mehr Frauen vom gesetzlichen Mutterschutz. So gilt die Schutzfrist von sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt des Kindes künftig auch für Schülerinnen und Studentinnen. Von Pflichtveranstaltungen sind sie in dieser Zeit befreit. Auch sind Arbeiten, die in einer bestimmten Geschwindigkeit zu erledigen sind, ab 2018 für werdende Mütter tabu. Mütter von Kindern mit Behinderung haben künftig Anspruch auf zwölf Wochen Mutterschutz. Außerdem wird ein Kündigungsschutz für Frauen neu eingeführt, die nach der zwölften Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt hatten.

    Mehr Infos

  10. 10. Was sich für Autofahrer bei Versicherung und Steuer ändern kann

    Wie hoch die Beiträge der Autofahrer für ihre KFZ-Haftpflicht- oder Kasko-Versicherung  sind, hängt wesentlich vom Fahrzeugtyp und der Region ab, in der der Wagen zugelassen ist. Dazu wurden sogenannte Typ- und Regionalklassen festgelegt – und es werden Statistiken geführt, wo mit welchen Autos wie viel Schaden entsteht. Für 2018 werden diese Klassen neu berechnet. Das kann für einige Autofahrer zu höheren, für andere zu niedrigeren Versicherungsbeiträgen führen. Für viele ändert sich aber nichts. Hier können Sie feststellen, ob sich für Sie bei Regionalklasse oder Typklasse etwas ändert. Wer ab September 2018 einen Neuwagen kauft, der erstmals zugelassen wird, bekommt es mit einer neuen Berechnungsmethode für die KFZ-Steuer zu tun: Ihr wird künftig das neue WLTP-Verfahren (Worldwide Harmonized Light Duty Test Procedure) zugrunde gelegt. Die neue Abgasmessung soll realistischere Schadstoff-Werte ermitteln als bisher.

    Mehr Infos:

    http://www.gdv.de und http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Zoll/2017-05-10-zoll-kfz-steuer.html