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Bonusprogramme, Kunden- und Paybackkarten sorgen mittlerweile das ganze Jahr über dafür, dass es beim Einkauf Prozente gibt. Gut Dreiviertel aller Deutschen besitzen mittlerweile mindestens eine Karte. Der überwiegende Teil ist damit auch zufrieden.

Egal ob im Supermarkt oder im Fachgeschäft, beim Bäcker oder im Kaufhaus, die Frage gehört mittlerweile zum Alltag: „Besitzen Sie eine Kundenkarte?“ Immer mehr Menschen beantworten sie mit: ja. Neben unternehmensgebundenen Karten gibt es mittlerweile einige übergreifende Bonusprogramme. Allein der Branchenführer Payback hat mittlerweile rund 28 Millionen Kunden. Mehr als 650 Unternehmen sind am Bonussystem beteiligt. Und die Zahl steigt täglich. Die Karte wird dabei nicht nur beim Einkaufen im Geschäft eingesetzt, immer mehr Verbraucher nutzen sie auch für das Online-Shopping.

Nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen für das Handelsblatt nutzen 72 Prozent aller Deutschen Treueprogramme oder Bonussysteme. Zum Vergleich: Im europäischen Durchschnitt sind es nur 66 Prozent. Die meisten befragten Verbraucher besitzen direkt mehrere Kundenkarten – bei rund 73 Prozent waren es drei oder mehr. Das bedeutet aber nicht, dass sie diese Karten auch regelmäßig nutzen. Nur ein Drittel der Befragten gibt an, diese auch tatsächlich bei jedem möglichen Einkauf einzusetzen.

Kunden sind zufrieden

Eine aktuelle Befragung des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) hat die Zufriedenheit der Kunden mit den Bonusprogrammen untersucht. Bei der Umfrage wurden vor allem die Bereiche Mehrwert, Auszahlung, Transparenz und Kundenservice untersucht. Der Mehrwert als wohl wichtigster Aspekt schneidet dabei besonders gut ab. Hier geben rund 81 Prozent ein positives Urteil ab. Auch auf den Service scheint Verlass zu sein. Rund 78 Prozent der Befragten sind damit zufrieden. Und satte 97 Prozent der Befragten würden sich erneut für die von ihnen bewertete Kundenkarte entscheiden.

Alternative Cashback

Mit Cashback gibt es neuerdings eine interessante Alternative zu Payback und Co. Das Verbrauchermagazin Finanztest hat Cashback-Portale unter die Lupe genommen und mit Rabattkarten verglichen. Das Ergebnis: Die Boni fallen im Vergleich zu Payback und Co. meist höher aus. Cashback bietet in der Regel zwischen drei und acht Prozent Rabatt – manchmal sogar mehr als zehn. Vorausgesetzt, man bestellt online. Ein weiterer Vorteil von Cashback ist: Es sind oft mehr attraktive Onlinehändler angeschlossen.

Besonders beliebt ist der Anbieter Shoop. 72 der 100 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland gehören zu seinem Rabattnetzwerk, darunter Otto, Tchibo, Zalando aber auch Elektronikhändler wie notebooksbilliger.de. Zum Vergleich: Bei Payback sind 57 Shops angeschlossen, bei Deutschlandcard und Miles & More sogar nur 47 beziehungsweise 42. Weitere Cashback-Angebote sind Andasa, iGraal oder Prozenthaus24.

Bonusprogramme bei Banken

Aber auch Kreditinstitute bieten Bonusprogramme an. Für Kunden der TARGOBANK gibt es zum Beispiel die Premium-Karte. Wer die Karte beim Einkauf nutzt, bekommt pro Euro Umsatz einen Bonuspunkt, beim Bezahlen im Hotel, für den Flug, im Reisebüro, für Taxifahrten oder Mietwagen gibt es pro Euro sogar zwei Bonuspunkte. Bonuspunkte können für Flüge, Hotels, Mietwagen, Pauschalreisen und andere Reisezwecke genutzt werden. Ein Vorteil hierbei ist: Die Karte ist direkt mit dem eigenen Konto verbunden. Mit ihr sind unter anderem Bargeldauszahlungen an Automaten mit dem VISA-Logo weltweit gebührenfrei und mit dem kostenlosen Konto-SMS-Service kann man jede Kontobewegung minutenschnell überwachen. Und geht die Karte tatsächlich mal verloren, reicht eine kurze Mitteilung, um sie sperren zu lassen. Bei der TARGOBANK können Sie unter 0211 – 900 20 444 Ihre Kreditkarte rund um die Uhr sperren lassen. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Nerven.