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Flexibilität ist Trumpf in unserer heutigen Arbeitswelt. Und das gilt nicht allein für die Mitarbeiter – auch die Unternehmen müssen sehr beweglich sein. Zum Beispiel durch das Angebot von Teilzeitbeschäftigungen oder der Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten. Oft ergeben sich so echte Win-Win-Situationen, wie drei Beispiele aus dem Duisburger Dienstleistungszentrum der TARGOBANK zeigen.

Feierabend ohne Autobahn

Als geschenkte Lebenszeit betrachtet Agnes Köhl jede Stunde, die sie nicht auf der A 31 zwischen Nordhorn und Duisburg verbringen muss. Diesen Weg, 270 Kilometer pro Tag, fuhr die TARGOBANK Mitarbeiterin seit 2003 Woche für Woche, Monat für Monat, bevor sich 2008 die Chance ergab, im Home-Office zu arbeiten.

Agnes Köhl

Ein separater, abschließbarer Raum zuhause – und die von der TARGOBANK komplett installierte Technik mit PC, Bildschirmen, Router und Telefonanlage mit eigener ISDN-Leitung machen’s möglich: „Die Trennung von der privaten Telekommunikation ist aus Datenschutzgründen unverzichtbar“, erklärt Agnes Köhl. Derart ausgestattet loggt sich die 51-Jährige ins Netzwerk ein – und für Kunden und Bank ist praktisch nicht zu unterscheiden, ob sie ihre Aufgaben als Sachbearbeiterin im Konto- und Kreditkartenservice im Duisburger Dienstleistungszentrum oder im Home-Office in Nordhorn wahrnimmt.

Mit dem Wechsel ins Home-Office erhöhte Agnes Köhl ihre Wochenarbeitszeit von 20 auf 32 Stunden. Trotzdem hat sie durch den Wegfall der Fahrtwege mindestens genauso viel Freizeit wie vorher. Und die Familie freut sich über deutlich mehr Geld auf dem Konto. Nach Feierabend wird der Computer heruntergefahren, die Bürotür geschlossen. Keine nervenzehrende Autofahrt, stattdessen geht’s direkt in den eigenen Garten oder zum Sport – perfekt für die Work-Life-Balance.

Obwohl Agnes Köhl alleine in ihrem Home-Office arbeitet, fühlt sie sich ganz und gar nicht einsam: „Ich habe eine große Familie, viele Freunde, Hobbys und engagiere mich für soziale Projekte – und auch innerhalb der Bank pflege ich natürlich meine Netzwerke.“ An einem Tag im Monat trifft sich das Team zum gemeinsamen Meeting, an einem weiteren steht Präsenzarbeit in Duisburg auf dem Programm. Kontakt mit den Kollegen hat sie also weiterhin – allerdings nicht so intensiv wie früher.

Balance zwischen Lebensunterhalt und Lernen

Mit 25 wollte Tobias Bernhardt es noch einmal wissen: Vor vier Jahren entschloss sich der Bürokaufmann dazu, das Studium International Management aufzunehmen – ein wirtschaftswissenschaftliches Fach, bei dem auch Recht und Business English im Fokus stehen. Allerdings war BAföG für Tobias Bernhardt ebenso wenig eine Option wie den Eltern „auf der Tasche zu liegen“, wie er es selbst formuliert. Daher stand für ihn von Anfang an fest, dass er berufsbegleitend studieren wollte.

Tobias Bernhardt

Dazu muss aber nicht nur das Studienangebot passen – die Kurse in seinem Studiengang finden freitagabends und samstags statt – auch für den Arbeitgeber darf Flexibilität kein Fremdwort sein. Als Mitarbeiter der TARGOBANK hatte es Bernhardt da goldrichtig getroffen: „Es gab keine große Diskussion“, berichtet der heute 29-Jährige. „Mein Teamleiter hat gefragt: ‚Wie willst Du arbeiten?’ und dann haben wir uns auf ein Modell geeinigt.“

So arbeitet Tobias Bernhardt wöchentlich 24 Stunden in der Abteilung Konto- und Kreditkartenservice im Duisburger TARGOBANK Dienstleistungszentrum, wo er sich hauptsächlich mit Makroprogrammierung und der Entwicklung von Datenbanken beschäftigt. Die Balance, einerseits genügend Geld für den Lebensunterhalt, andererseits ausreichend Zeit für das Studium zu haben, lässt sich damit herstellen.

Trotzdem bedeutet Arbeiten und Studieren eine Doppelbelastung, die Tobias Bernhardt nicht jedem empfehlen würde: „Das hängt auch davon ab, wie viel einem die Freizeit wert ist und wie das private Umfeld mitzieht.“ Wer sich für diesen Weg entscheidet, gewinnt aber den Vorteil zu studieren, ohne jahrelang aus dem Job zu gehen. Im Idealfall kann man, was man an der Uni gerade gelernt hat, direkt in der Praxis anwenden, sagt Bernhardt. Und wenn Klausuren anstehen, sorgen jede Menge Zuspruch und Anerkennung der Kollegen und Vorgesetzten noch einmal für echten Rückenwind.

Eine neue Heimat in Duisburg

Der Liebe wegen ist die Bulgarin Zhenya Kostadinova 2014 nach Deutschland gekommen. Damals erhielt ihr Freund nach seinem Studienabschluss in Bulgarien ein Jobangebot von einem Unternehmen aus dem deutschen Finanzsektor. Die heute 27-Jährige, ebenfalls mit einem Bachelor in Volkswirtschaftslehre ausgestattet, entschloss sich, ihm zu folgen. Am Anfang war vieles aber gar nicht so leicht, vor allem wegen der fehlenden Sprachkenntnisse. Nachdem das Paar zuerst in Essen gelebt hat, wohnen beide nun in Duisburg – und sind von der Stadt begeistert: „Wir fühlen uns sehr wohl hier, Duisburg hat viele Freizeit- und Kulturangebote.“

Zhenya Kostadinova

Nach ihrer Ankunft in Deutschland bewarb sich Zhenya Kostadinova bei der TARGOBANK, aber ihr Deutsch war damals noch so lückenhaft, dass eine sofortige Festanstellung nicht möglich war. Doch im Duisburger Dienstleistungszentrum der Bank erkannte man das Potenzial der Bewerberin und bot ihr einen sechsmonatigen Praktikumsplatz an. Durch die tägliche Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen verbesserte Zhenya Kostadinovas ihr Deutsch rasant. So stand am Ende des Praktikums einer Festanstellung nichts mehr im Wege.

Heute arbeitet Zhenya Kostadinova in Vollzeit im Produktservice der Bank. Sie prüft Kreditanfragen, kontrolliert die Unterlagen auf Vollständigkeit und kontaktiert Kunden, falls etwas fehlt. Ist alles in Ordnung, wird der Kredit genehmigt und gebucht. Eine verantwortungsvolle Tätigkeit, die der jungen Bulgarin viel Spaß macht.

Bei der TARGOBANK möchte Zhenya Kostadinova gerne bleiben – und sich hier weiterentwickeln, wenn ihr Deutsch noch besser geworden ist. Sie hofft darauf, hier einmal eigenständig Projekte übernehmen zu können. Ausgleich von der anspruchsvollen Arbeit an Bildschirm und Telefon findet die Neu-Duisburgerin bei ihren täglichen Spaziergängen an der Regattabahn oder der Sechs-Seen-Platte im Süden der Stadt.

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