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“Baby I don’t need dollar bills to have fun tonight” – schallt es heute aus den Lautsprecher-Boxen. In der Musik dreht sich vieles um die drei großen Themen: Liebe, Party und Geld. Vor allem Letzteres ist ein Dauerbrenner: „I need a Dollar, Dollar, a Dollar is what I need“ und „I wanna be a billionaire“ heißt es da im Englischen. Aber auch im Deutschen träumten die Prinzen schon in den 90er Jahren mit einem Augenzwinkern vom großen Geld: „Ich wär‘ so gerne Millionär, dann wär‘ mein Konto niemals leer.“ Doch was macht das Thema so interessant, dass ihm derart viele Hymnen gewidmet werden?

Geld kommt an

Geld ist ein Thema, dem sich keiner entziehen kann – egal, welcher Nation oder welchen Geschlechts. Wer Teil der modernen Gesellschaft ist, muss sich zwangsläufig damit auseinandersetzen: Kaufen oder Mieten? Auto oder Bahn? Discounter oder Premium? Sommerurlaub in der Karibik oder lieber nur im Harz? Was kann ich mir leisten?

Geld macht sexy

Das Konzept, Geld in Songtexten zu thematisieren, ist daher nicht neu – und es erstreckt sich über alle Musik-Genres, von Volksmusik und Schlager über Pop bis Hip Hop. Bereits in Kompositionen aus dem Mittelalter und vor allem in Volksliedern des 16. Jahrhunderts spielt das Zahlungsmittel eine entscheidende Rolle. Damals ging es bereits um zwischenmenschliche Beziehungen, die sich aufgrund von Geld verändert haben oder um die Kapitalisierung der Gesellschaft.

Im Vergleich wurde damals jedoch weitaus häufiger der Besitz von Geld besungen, während es heute zumeist um das Fehlen des nötigen Kleingelds geht. („Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?”) Eine Folge der modernen Klagegesellschaft?

Die Musikbranche antwortet auf ihre eigene Art: Nach und nach kommt der Trend auf, sich von dem Geldzwang loszureißen und andere Werte als wichtiger zu betrachten: “We don’t need your money, money, money, We just wanna make the world dance, Forget about the Price Tag”// “But I don’t need no money, As long as I can feel the beat, I don’t need no money, As long as I keep dancing”).

Geld bewegt

Vor allem aber weckt das Thema Geld – ob man es hat oder nicht – bei jedem von uns Emotionen: die Freude über einen Lottogewinn, die Enttäuschung über den zu niedrigen Kontostand nach einer großen Investition, der Traum vom Ferienhaus auf Norderney. Mit echten Träumen beschäftigt sich auch die TARGOBANK: In unseren Traumkapseln können Botschaften in die Zukunft gesendet werden – festgeschrieben wie in einem Songtext, an Sie selbst oder an Ihre Liebsten adressiert.

Das Schicksal entscheidet – mehr oder weniger

Nachdem die Prinzen in ihrem Lied „Millionär“ verschiedene Strategien abwägen, um an die große Geldsumme zu gelangen, entscheiden sie sich am Ende doch für die naheliegende Option: „deswegen werd‘ ich lieber Popstar und schwimm‘ in meinem Geld!“.

Ob das eine Strategie für jedermann ist, sei einmal dahingestellt. Egal, ob es mit dem Popstar Werden klappt oder nicht – die Verwirklichung seiner Träume hat jeder selbst in der Hand. Geld kann ein wichtiger Faktor dabei sein, wenn es zum Beispiel um den Antritt einer Weltreise oder die Anschaffung eines Autos geht. Aber mit Geld kann man natürlich nicht alles kaufen. Das wussten auch schon die Beatles: “Cos I don’t care too much for money, and money can’t buy me love”.