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Geldschein zerrissen oder in der Jeans mitgewaschen? Kein Problem! Auch beschädigte Euro-Banknoten sind meist noch als Zahlungsmittel gültig. Was Sie beachten müssen und wie Sie Scheine umtauschen, erklärt der Bankenverband im Video.

Wer kennt das nicht! Man vergisst den Zwanziger in der Jeans und ab damit in die Waschmaschine. Oder: Ratsch – der Reißverschluss des Portemonnaies reißt ein Stück der Banknote ab, die man gerade herausholen will. Was tun mit geschredderten oder verwaschenen Geldscheinen?

Keine Bange: Auch beschädigte Geldscheine sind grundsätzlich gesetzliches Zahlungsmittel. Allerdings gilt: Es muss noch über die Hälfte der Banknote vorhanden sein.

Kleinere Risse lassen sich ganz leicht mit transparentem Klebestreifen reparieren. Diese Geldscheine werden Sie im Alltag meist auch schnell wieder los. Ist eine Note stärker beschädigt, wird es schwieriger. Denn viele Geschäfte lehnen aus Unwissenheit die Annahme ab.

Beschädigte Banknoten bringen Sie daher am besten zur Hausbank – die tauscht sie um. Ist ein Geldschein nur noch als Puzzle zusammenzusetzen, fehlt ein Teil oder hat er Brandlöcher, schicken Sie ihn besser zur Deutschen Bundesbank – zusammen mit diesem Erstattungsantrag. Wichtig ist, dass Sie sämtliche, selbst die kleinsten Notenteile beilegen und sie gut verpacken – am besten in einer zugeklebten Klarsichthülle.

Und keine Sorge, Ihr Anliegen ist für die Notenbank alltäglich: Jedes Jahr tauscht sie kaputte Banknoten im Wert von ca. 30 Millionen Euro aus.