© Andrey Popov

Worauf kommt es beim Sparen an? Wie gehe ich mit der aktuellen Niedrigzinsphase um? Jens Hansen, Leiter Vermögensberatung bei der TARGOBANK in Bremen, gibt regelmäßig Geldanlage- und Investmenttipps.

Jens Hansen, Leiter Vermögensberatung bei der TARGOBANK in Bremen, gibt regelmäßig Geldanlage- und Investmenttipps.

Jens Hansen, Leiter Vermögensberatung bei der TARGOBANK in Bremen

Keine Angst vor dem Crash

Bremen, November 2018

Es gibt viele Faktoren, die die Aktienmärkte derzeit beeinflussen: Die amerikanische Wirtschaftspolitik, die Zinserhöhung durch die Zentralbank, aber auch Entwicklungen wie der Brexit erhöhen die Unsicherheit der Anleger. Es mehren sich Sorgen, dass sich die aktuelle Korrektur sogar zu einem Crash entwickeln könnte. Doch für Privatanleger gilt grundsätzlich: Auch wenn sich die Börsen derzeit eher nach unten bewegen – Aktien bleiben langfristig eine attraktive Geldanlage.

Vor allem Aktienfonds bieten nach wie vor gute Renditechancen bei überschaubaren Risiken. Über Sparpläne lassen sich schon geringe Summen ab 25 Euro regelmäßig anlegen. Mehr denn je ist es jetzt wichtig, sich dabei gut beraten zu lassen. Passt die Geldanlage zu meinen Zielen und zu meiner Risikobereitschaft? Ein Termin bei der Hausbank ist der erste Schritt, um auch in unruhigen Phasen in Sachen Geldanlage einen kühlen Kopf zu bewahren.

Finanztipps: Archiv 2017/18
  1. 1. Den Lebensstandard im Ruhestand sichern (Oktober 2018)

    Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung wird über die Hälfte der jetzt 55- bis 64-jährigen Arbeitnehmer eine Rente erhalten, die nicht reicht, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Für die Jüngeren sind die Aussichten noch düsterer.

    Wer sich alleine auf die gesetzliche Rente verlässt, kann seinen
    Lebensabend womöglich nicht entspannt genießen. Deshalb ist private Altersvorsorge für jeden ein wichtiges Thema. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Ob klassische Rentenversicherungen, Index- oder fondsgebundene Policen – wichtig ist, dass so früh und so regelmäßig wie möglich mit dem Sparen fürs Alter begonnen wird. Auch monatliche Sparpläne eignen sich hierfür. Mit ETF-Sparplänen etwa können Anleger langfristig die Rendite-Chancen der Kapitalmärkte nutzen. Voraussetzung ist allerdings, dass im Rahmen einer individuellen Beratung mit einem Experten der Hausbank die passende Anlagestrategie entwickelt wird.

  2. 2. Geldanlage: Weitblick zahlt sich aus (September 2018)

    Dass sich Sparbuch, Fest- oder Tagesgeld aufgrund der niedrigen Zinsen kaum noch eignen, um mehr aus dem Ersparten zu machen, ist allgemein bekannt. Wer tatsächlich Rendite wünscht, sollte sich systematisch und vor allem auch langfristig mit dem Thema Geldanlage auseinandersetzen.

    Anleger sollten daran denken, regelmäßig ihre finanzielle Situation und auch ihre bestehenden Sparverträge zu überprüfen. Verändert sich die Lebenssituation, zum Beispiel aufgrund eines neuen Jobs, Heirat oder Hausbau, müssen die Weichen neu gestellt werden. Am besten geht das gemeinsam mit einem Experten der Hausbank. Der kann alle Fragen zu Anlageprodukten und sinnvoller Aufteilung der Sparbeträge beantworten.

    Ob klassischer Investmentfonds oder ETF, ob Einmalanlage oder regelmäßiger Sparplan: In der Beratung spielen dann die persönliche Vermögenssituation, die individuelle Risikobereitschaft und das Anlageziel des Kunden eine zentrale Rolle.

     

  3. 3. Für die Zukunft vorbereitet (August 2018)

    Viele Schulabgänger starten demnächst eine Berufsausbildung oder ein Studium. Höchste Zeit, die persönliche Finanzplanung auf den Prüfstand zu stellen. Neben neuen Eindrücken und Freiheiten kommen auch Verpflichtungen und finanzielle Belastungen hinzu: Miete, Strom, Telefon und Internetanschluss gehen ins Geld. Um unnötige Gebühren zu sparen, bieten die meisten Geldinstitute daher eine kostenlose Kontoführung für Auszubildende und Studierende an. Auch die Frage nach notwendigen Versicherungen ist jetzt zu stellen. Wer nicht mehr zu Hause wohnt, ist in der Regel auch nicht mehr über die Hausratsversicherung der Eltern abgesichert. Darüber hinaus sind Absicherungen für Unfälle und eine mögliche Berufsunfähigkeit fast schon obligatorisch.

    Zu guter Letzt sollten sich auch junge Menschen Gedanken darüber machen, ob sie monatlich einen gewissen Betrag zur Seite legen können — beispielsweise in Form einer Sparplans. Finanz und Vorsorgeplanung ist gerade für Schulabgänger ein komplexes Thema — daher empfiehlt sich eine Beratung durch einen Experten der Hausbank.

  4. 4. Auf Sachwerte setzen (Juli 2018)

    In Zeiten niedriger Zinsen sind Sachwerte für die Geldanlage beliebt. Dazu gehören neben Immobilien auch Aktien, etwa in Form von Investmentfonds. Welche die bessere Option ist, hängt von vielen Faktoren ab. Eine Immobilie als reine Geldanlage ist nur dann attraktiv, wenn sie im Wert steigt und mit Gewinn verkauft werden kann. Doch das Preisniveau ist aktuell schon sehr hoch.

    Aktien sind dagegen als Geldanlage attraktiv, weil sie trotz möglicher kurzfristiger Kursschwankungen erfahrungsgemäß langfristig gute Renditechancen bieten. Doch gerade für Privatanleger ist die richtige Auswahl einzelner Werte schwierig. Eine Alternative dazu sind Aktienfonds, die das Geld breit streuen und das Risiko somit minimieren. Gegenüber anderen Geldanlagen sind Aktienfonds flexibel, weil die Fondsanteile jederzeit ge- und verkauft werden können. Welche Fonds sich eignen, hängt von der persönlichen Risikobereitschaft und von den individuellen Zielen sowie dem zeitlichen Anlagehorizont ab. Hier empfiehlt sich eine Beratung durch einen Experten der Hausbank.

  5. 5. Reisekasse – das gehört ins Urlaubs-Portemonnaie (Juni 2018)

    Wer in den Sommerferien verreist, sollte vor Urlaubsantritt Vorbereitungen für die Reisekasse treffen. In die gehört zunächst einmal Bargeld – etwa für die Taxifahrt zum Hotel. Falls das Reiseziel kein Euroland ist, bietet sich an, vorab bei der Hausbank ein kleines Taschengeld in der Währung des Ziellandes einzutauschen.
    Außerdem unverzichtbar im Urlaubsportemonnaie: Die Debitkarte. Sie gewährleistet, dass man sich vor Ort am Geldautomaten mit Bargeld versorgen kann – sofern sie auch für das Ausland freigeschaltet ist.

    Wer ins außereuropäische Ausland fährt, der sollte in jedem Fall zusätzlich eine Kreditkarte mitnehmen, da diese im Gegensatz zu vielen Debitkarten weltweit akzeptiert wird und da diese im Gegensatz zu vielen Debitkarten weltweit akzeptiert wird und Bargeldauszahlungen ermöglicht – häufig sogar ohne Gebühren. Außerdem enthalten viele Kreditkarten Zusatzversicherungen, etwa eine Auslandskranken- oder Reiserücktrittversicherung für Reisende. Bei Verlust oder Diebstahl muss der Kreditkartenkunde zudem in der Regel nicht haften.

  6. 6. Finanzplanung – Mehr Überblick (Mai 2018)

    Die eigenen Finanzen im Griff zu haben, ist nicht immer leicht. Wer Einkommen und Ausgaben im Gleichgewicht halten will, braucht einen guten Überblick. Am Anfang steht der Kassensturz: Wie viel Budget steht mir monatlich zur Verfügung? Welche laufenden Ausgaben habe ich? Gibt es vermeidbare Kosten? Wie viel Puffer sollte ich für den Notfall beiseitelegen – zum Beispiel, wenn ich eine außerplanmäßige Reparatur bezahlen muss? Nur wer sich selbstkritisch mit den eigenen Konsumgewohnheiten auseinandersetzt, kann finanziellen Spielraum schaffen. Beim Überschlagen der monatlichen Ausgaben sollte auch das Thema Sparen und Geldanlage bedacht werden.

    Tipp: Wird ein vorab festgelegter Betrag gleich zum Monatsbeginn investiert – beispielsweise über einen Sparplan – kann er auch nicht mehr für Spontankäufe ausgegeben werden. Welche Sparform am besten geeignet ist, sollte idealerweise im Rahmen eines Beratungsgesprächs bei der Hausbank geklärt werden.

  7. 7. Vorsorge für Kinder (April 2018)

    Langfristige Vorsorge für Kinder ist sowohl für Eltern als auch für Großeltern und Paten ein Thema. Denn das Kind soll den bestmöglichen Start ins Leben haben – und Ausbildung, Führerschein oder die erste eigene Wohnung kosten nun einmal. Da nicht jeder gleich die nötigen Summen für diese Wünsche auf dem Konto haben wird, lohnt es sich, schon frühzeitig an die Bedürfnisse der Heranwachsenden zu denken und mit dem Sparen zu beginnen. Dabei kann auch mit kleineren Beträgen auf lange Sicht viel erreicht werden.

    Doch welche Sparform ist die richtige? Das Sparbuch mit geringen Zinsen, wie Großeltern es früher gerne für den Nachwuchs angelegt haben, ist auf Dauer meist nicht mehr die erste Wahl. Eine lohnende Alternative sind zum Beispiel Investment-Sparpläne. Dabei legt der Sparer monatlich einen vorher festgelegten Betrag in Aktien-, Renten- oder Mischfonds an. Auch viele ETFs sind inzwischen sparplanfähig. Interessierte sollten sich von einem Berater bei ihrer Hausbank hinsichtlich verschiedener Optionen, Laufzn und auch bezüglich möglicher Risiken beraten lassen.

  8. 8. Frühjahrsputz fürs Konto (März 2018)

    Es ist mal wieder Zeit für den Frühjahrsputz – aber es lohnt sich, über staubige Wohnzimmerecken und schmutzige Fenster hinauszuschauen. Denn vielfach können auch die eigenen Finanzen ein wenig Frühlingsfrische vertragen. Zunächst einmal sind Sie gut darin beraten, Ihre Unterlagen in Ordnung zu bringen – egal ob diese in Papierform oder als Dokument auf dem Computer vorliegen. So können Sie sich auch leichter einen Überblick über eventuelle Kosten für die Kontoführung und -leistungen verschaffen.

    Lohnt sich vielleicht sogar ein Kontowechsel? Schauen Sie sich Ihre Freistellungsaufträge an und prüfen Sie, ob diese noch geschickt auf Konten, Bausparvertrag und Co. verteilt sind. Sind Ihr Daueraufträgen noch aktuell? Da Sie nun einen guten und geordneten Überblick über Ihre Finanzen haben, stellt sich nun die Frage: Was bleibt über? Möglicherweise bietet sich eine regelmäßige Geldanlage an, um Ihr Geld sinnvoll zu vermehren. Denn Klassiker wie Tagesgeld, Sparbuch und Co. bringen derzeit kaum Zinsen. Lassen Sie sich dazu am besten einmal unverbindlich bei der Hausbank beraten.

  9. 9. Richtig sparen – Geht das noch? (Februar 2018)

    Die Antwort lautet Ja – allerdings unter einer Bedingung: Sie sollten sich von dem Gedanken verabschieden, dass hierfür wie früher auf risikolose Klassiker wie Sparbuch, Tagesgeldkonto und Co. zurückgegriffen werden kann. Diese werfen heute so gut wie keine Zinsen mehr ab. Beschäftigen Sie sich doch stattdessen einmal mit dem Thema Wertpapieranlage: Mit einem Investmentfondssparplan haben Sie beispielsweise mit kleineren monatlichen Anlagebeträgen die Chance auf ordentliche Renditen. Sie sollten nur Geduld mitbringen.

    Natürlich birgt eine Wertpapieranlage immer auch ein gewisses Risiko. Deshalb ist es umso wichtiger, sich zunächst von einem professionellen Berater bei der Hausbank Ihres Vertrauens beraten und passgenaue Anlagemöglichkeiten ausloten zu lassen. Dabei sollten Sie immer auch einen soliden Puffer – also eine Notrücklage – für unerwartete Investitionen zurückhalten.

  10. 10. Gute Vorsätze: Geldanlage (Januar 2018)

    Gute Vorsätze liegen zum Jahreswechsel im Trend: Gesünder essen, mehr Sport treiben, mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben haben. Auch das Thema Finanzen spielt für viele eine Rolle: In einer repräsentativen Umfrage der TARGOBANK sagten 62 Prozent der Befragten, dass sie sich auch in Bezug auf ihre Finanzen bessern wollen. Der Großteil will sparen – aber wie ist das bei der derzeitigen Zinslage zu schaffen? Weniger Geld als im Vorjahr auszugeben ist ein Anfang. Zudem sollten Sparer ihr Vermögen nicht einfach auf dem Girokonto liegen lassen. Selbst mit Klassikern wie Sparbuch, Tagesgeld und Co. lässt sich das Geld kaum noch vermehren. Wertpapiere bieten hingegen mit ein wenig Geduld die Chance auf ansehnliche Renditen.

    Selbstverständlich sollte nicht gleich das ganze Ersparte angelegt werden – bereits ab 25 Euro monatlich kann mit Investmentfondssparplänen Vermögen aufgebaut werden. Sparer sollten mit einem Berater bei der Hausbank ihres Vertrauens sprechen und sich zu den Optionen beraten lassen.

  11. 11. Was tun mit dem Weihnachtsgeld? (Dezember 2017)

    Das langersehnte Weihnachtsgeld ist endlich auf dem Konto. Bei einem solchen Zuschuss kann schnell die Freude am Shopping Überhand gewinnen und zu Spontankäufen verführen. Zwar mögen sich die Liebsten über größere Weihnachtsgeschenke auf kurze Sicht freuen, aber langfristig ist eine kluge Geldanlage sicher der bessere Weg. Denn anders als bei den Sparklassikern Tagesgeld, Sparbuch und Co. bieten Wertpapiere mit ein wenig Geduld die Chance auf ansehnliche Renditen.

    Investieren Sie das Weihnachtsgeld aus diesem Grund lieber in ihr Depot. Und falls Sie bislang den Schritt in Richtung Wertpapiere gescheut haben, lassen Sie sich von einem Berater bei Ihrer Hausbank des Vertrauens unverbindlich beraten. Gemeinsam können Sie dann unter anderem über Ihre Risikobereitschaft und die daraus resultierenden Anlagemöglichkeiten besprechen – also auch, ob eine Einmalanlage oder eher ein monatlicher Sparplan für Sie in Frage kommt.

  12. 12. Was Sparer zum Jahresende beachten müssen (November 2017)

    Der Weihnachtstrubel kommt jedes Jahr früher als gedacht, daher sollten Sparer sich rechtzeitig mit Ihren Finanzen beschäftigen. Überprüfen Sie Ihre Freistellungsaufträge. Sind die vom Steuerabzug frei gestellten Beträge auf Konten und Depots bestmöglich aufgeteilt? Falls nicht, ist eine neue Verteilung durchaus sinnig, vor allem bevor die ersten Kapitalerträge des neuen Jahres gutgeschrieben werden.

    Überprüfen Sie auch Ihre Zinserträge: Vielfach gibt es aufgrund des aktuellen Niedrigzinses nur wenig Zinsen auf Sparbuch, Tagesgeld und Co. Gerade jetzt  lohnt sich die Überlegung zum Beispiel in Aktien zu investieren. Für den längerfristigen Vermögensaufbau sind unter anderem Fondssparpläne gut geeignet, weil so das Risiko breit gestreut wird und auch kleinere Anlagesummen über verschiedene Anlageklassen verteilt werden können. Es empfiehlt sich ein Termin bei Ihrer Hausbank, um gemeinsam über die individuell richtigen Anlagemöglichkeiten zu sprechen.

  13. 13. Ab an die Börse – Aber wie? (Oktober 2017)

    Inzwischen haben viele Sparer erkannt, dass sie bei Sparbuch, Tagesgeld und Co. kaum noch Zinsen erhalten. Mitunter werden die niedrigen Renditen sogar von der Inflation aufgezehrt. Deshalb schauen sich Sparer nach Alternativen um. Früher oder später blicken sie auch in Richtung Börse — doch die Wertpapierwelt ist für viele immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Wie kann man sein Geld vernünftig und gewinnbringend anlegen?

    Zunächst einmal ist es ratsam, sich einen Überblick zu verschaffen: Was genau möchte ich durch meine Anlage erreichen? Wie viel Kapital habe ich insgesamt zur Verfügung und welche Summe kann und will ich anlegen? Bin ich eher risikoscheu oder will ich etwas mehr wagen? Wie lange möchte ich mein Geld anlegen? Dabei sollte auch beachtet werden, dass immer ein Puffer für ungeplante Ausgaben zurückgehalten wird. Hat der Kunde diese Fragen für sich beantwortet, empfiehlt es sich, dass er einen Beratungstermin mit einem Finanzexperten bei seiner Hausbank vereinbart. Kunde und Berater können hier gemeinsam die passende Anlagestrategie erarbeiten.

  14. 14. Sachwerte als Investition (September 2017)

    Wenn das Ersparte auf Sparbuch oder Tagesgeldkonto kaum noch Zinsen einbringt, suchen viele Anleger nach Alternativen. Dabei steht nicht nur die Rendite im Vordergrund, sondern auch die Sicherheit der Anlage. Immobilien bieten als Sachwert eine gute Möglichkeit – allerdings hat der derzeitige Boom des „Betongolds“ auch Grenzen. Die Preise sind vielerorts aufgrund der hohen Nachfrage bereits stark gestiegen. Ein Haus oder eine Wohnung als Geldanlage ergibt aber nur Sinn, wenn der Käufer davon ausgehen kann, dass der Wert auch in Zukunft noch steigen wird.

    Auch Aktien bieten als Sachwertinvestition gute Möglichkeiten, das Ersparte gewinnbringend anzulegen. Mit der gezielten Auswahl von Wertpapieren wie Investmentfonds oder Indexfonds – auch ETF genannt – können Anleger regelmäßige Erträge generieren und die Renditechancen der Aktienmärkte nutzen. Die genaue Anlagestrategie hängt von den persönlichen Zielen des Anlegers sowie von Kapital, Zeitraum und individueller Risikobereitschaft ab. Hier empfiehlt sich eine Beratung durch einen Anlageexperten bei der Hausbank.

  15. 15. Die Vorsorgelücke schließen (August 2017)

    Die private Altersvorsorge gehört zu den Grundpfeilern der Finanzplanung. Denn ohne Vorsorge kann der gewohnte Lebensstandard im Alter oft nicht gehalten werden. Daher sollte die Altersvorsorge auf mehrere Standbeine verteilt werden – und zwar so früh wie möglich. Denn: Versäumte Vorsorge kann später nur schwer nachgeholt werden. Aus diesem Grund sollten neben der staatlichen Rentenkasse auch andere Instrumente – wie klassische Rentenversicherungen, Index-Policen oder fondsgebundene Vorsorgeverträge – in Betracht gezogen werden. Letztere stellen sowohl eine Altersvorsorge als auch eine Kapitalanlage dar.

    Am Anfang sollte zunächst eine sorgfältige Analyse der bestehenden Altersvorsorge stehen – im besten Fall gemeinsam mit einem Experten wie einem Finanzberater bei der Hausbank. Hier sollte vor allem bedacht werden, welche Ausgaben im Ruhestand vorauszusehen sind. Welche Art der Vorsorge schlussendlich geeignet ist, hängt sowohl von der individuellen Situation als auch von den Zukunftsplänen sowie dem Alter des Kunden ab.

  16. 16. Mit Geduld Renditen erzielen (Juli 2017)

    Eines ist klar: Ohne Vorkenntnisse mit Aktien das schnelle Geld machen ist unrealistisch. Wer jedoch langfristig sein Vermögen vermehren möchte, sollte ein Investment in Wertpapiere in Betracht ziehen. Vor allem bei breit gestreuten Anlagen und größeren Anlagezeiträumen wird das Verlustrisiko deutlich minimiert. So können auch eventuelle Kursschwankungen ausgeglichen werden.

    Sich als Neuling im Wertpapiermarkt zurechtfinden ist nicht einfach. Ein individueller und fundierter Fahrplan, der auf die eigene Risikobereitschaft, die persönlichen Lebensziele und das vorhandene Kapital ausgerichtet ist, sollte gemeinsam mit einem Berater bei der Hausbank erstellt werden. Wer den Aktienmarkt nicht stets im Auge halten will, greift entweder auf Mischfonds zurück oder legt über eine breit aufgeteilte Anlagestruktur an, die sowohl aktiv gemanagte Fonds als auch ETFs (börsengehandelte Indexfonds) beinhalten kann. Auch hier kann ein Anlageberater den passenden Weg zeigen.

  17. 17. Verliebt, verlobt, verheiratet: Finanztipps für Paare (Juni 2017)

    Mai und Juni sind bekanntermaßen die beliebtesten Monate zum Heiraten. Ob frisch vermählt oder schon lange ein Ehepaar: Verheiratete und Verpartnerte haben zahlreiche Möglichkeiten, finanzielle Vorteile geltend zu machen. Beispielsweise durch die gemeinsame Nutzung des Sparer-Pauschbetrags von insgesamt 1.602 Euro pro Jahr oder indem sie Versicherungen zusammenlegen beziehungsweise erweitern. So können unter anderem Rechtschutz-, Privathaftpflicht- und auch Hausratversicherungen gemeinsam geführt werden.

    Steuervorteile können Partner ebenfalls nutzen – bis zu 500.000 Euro können sie sich steuerfrei schenken oder vererben. Über das Ehegatten-Splitting sollte in jedem Fall nachgedacht werden, wenn ein Partner mehr verdient als der andere. Auch der gemeinsame Vermögensaufbau ist zu beachten: Aufgrund der derzeitigen Niedrigzinslage sollte dabei der Fokus auf Anlagen und Investmentplänen liegen. Dazu empfiehlt sich ein Beratungstermin bei der Hausbank.

  18. 18. Aktien als Anlage: Das sollten Sie beachten (Mai 2017)

    Wer Vermögen aufbauen möchte, kommt an Aktienanlagen kaum vorbei. Weil diese nicht ohne Risiko sind, sollten Anleger ein paar Regeln beachten:

    1. Legen Sie nur dann Geld in Aktien an, wenn dieses langfristig entbehrt und auch eventuell auftretende Kursverluste verkraftet werden können.
    2. Minimieren Sie das Verlustrisiko und streuen Sie Ihre Investitionen breit –, etwa mit Aktienfonds – anstatt nur auf die Aktie eines Unternehmens zu setzen.
    3. Lassen Sie Ihre Aktienanlagen ruhig etwas liegen, denn diese versprechen vor allem erst auf lange Sicht hohe Rendite. Wer hektisch auf jede tagesaktuelle Nachricht reagiert und ständig Aktien kauft und verkauft, erzielt oft nicht den gewünschten Gewinn, wohl aber hohe Kosten.
    4. Lassen Sie sich beraten – dafür empfehlen sich besonders die Beratungsangebote der eigenen Hausbank. In einem ausführlichen Gespräch besprechen Sie dann unter anderem auch Ihre Risikobereitschaft und Ihre Anlagemöglichkeiten.
  19. 19. Langfristig investieren (April 2017)

    In Zeiten anhaltend niedriger Zinsen gibt es höhere Renditen nicht ohne Risiko. Viele Sparer suchen trotzdem nach einer Möglichkeit, ihr Geld möglichst gut anzulegen. Für sie können Investmentsparpläne eine sinnvolle Alternative sein. Ihr Vorteil: Auch geringe Geldbeträge können breit gestreut in Aktien, Anleihen und Immobilien angelegt werden. Das reduziert Verlustrisiken und bringt auf lange Sicht eine gute Rendite.

    Natürlich unterliegen Wertpapiere auch Marktschwankungen – dies birgt sowohl Chancen als auch Risiken. Für diejenigen, die risikoärmer investieren wollen, sind zum Beispiel Vermögensmanagementfonds innerhalb eines Investmentsparplans eine gute Alternative. Investmentsparpläne eignen sich vor allem für einen langfristigen Vermögensauf- und -ausbau. Um zu investieren, müssen Sparer aber keine Börsenprofis sein oder ein großes Vermögen haben. So eignen sich auch kleine Beträge ab 25 Euro als Baustein für den Sparplan. Beratung und Unterstützung bei der Eröffnung eines Depots und der Auswahl der richtigen Fonds finden angehende Anleger bei ihrer Hausbank.

  20. 20. Geldanlage für Studenten (März 2017)

    Mit der Aufnahme eines Studiums beginnt für viele Erstsemester ein neuer Lebensabschnitt. Viele von ihnen sind erstmalig auch finanziell auf sich allein gestellt. Da das Geld im Studium meist knapp ist, denken nur wenige Studierende über eine Geldanlage nach – dabei kann die sich auch mit kleinsten Summen langfristig lohnen. Dafür infrage kommen beispielsweise Investment-Sparpläne, mit denen man flexibel bleibt, da es keine festen Laufzeiten gibt. Außerdem kann der Sparbetrag jederzeit erhöht, reduziert oder in knappen Zeiten auch mal ausgesetzt werden.

    Wer größere Geldbeträge anhäufen kann, etwa durch Ferienjobs, für den kommt womöglich auch eine feste Geldanlage in Frage. Beliebt sind sogenannte Exchange Traded Funds, kurz ETFs, als spezielle Form der Investmentfonds. Sie bilden die Wertentwicklung eines Börsenindex wie des DAX exakt ab – gewinnt der DAX drei Prozent hinzu, gewinnt auch der ETF drei Prozent – und sind zudem auch günstig für die Anleger. Weniger geeignet sind Spar- oder Tagesgeldkonten, weil die kaum Rendite bringen. Und wer sein – wenn auch bescheidenes – Vermögen zu Hause hortet, der verschenkt sogar Geld.

  21. 21. Vom Fondsmix profitieren (Februar 2017)

    Da die Entwicklungen an den Märkten immer komplexer werden und nur schwer vorhersehbar sind, sollten Anleger das Ausfallrisiko einzelner Aktien reduzieren, indem sie die Anlagesumme auf viele Einzelwerte verteilen. Indexfonds, auch Exchange Traded Funds (ETFs) genannt, sind aufgrund ihrer günstigen Kostenstruktur besonders dazu geeignet. Ihr Vorteil: Da sie einen Index wie zum Beispiel den Dax nachbilden und dafür kein arbeitsintensives Fondsmanagement
    nötig ist, sind die Verwaltungsvergütungen deutlich niedriger als bei Investmentfonds, die von einem Fondsmanager beobachtet, kontrolliert und je nach Marktsituation und Investmentziel angepasst werden. Außerdem fällt in der Regel kein Ausgabeaufschlag an.

    Es sollte jedoch bedacht werden, dass keine höheren Gewinne als der Durchschnittswert des abgebildeten Indexes realisiert werden können. Tipp: Kombinieren Sie ETFs mit Investmentfonds, um die Vorteile einer risikoarmen Geldanlage mit der Option auf überdurchschnittlich hohe Gewinne verbinden zu können. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrer Hausbank beraten.