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Die Zinsen für Lebensversicherungen sinken. Kunden suchen deshalb nach Alternativen. Viele Anbieter setzen auf sogenannte Indexpolicen, die eine renditeorientierte Anlage mit der Sicherheit der Lebensversicherung verbinden.

Der Sparer weiß nicht mehr, wohin mit seinem Geld zur Zukunftssicherung, weil die langjährigen Lieblingsprodukte wie klassische Lebensversicherungen oder Festgeld kaum noch Rendite bringen. Der maximale Garantiezins für Lebensversicherungen ist in diesem Jahr von 1,25 auf nur noch 0,9 Prozent gesunken. Im Alter bleibt dadurch immer weniger zum Leben übrig. Immer mehr Menschen sehen sich deshalb nach Alternativen um. Seit rund zehn Jahren werden auf dem Markt so genannte Indexpolicen angeboten. Das Produkt kombiniert zwei wesentliche Aspekte miteinander, den Wunsch nach einer sicheren Rente mit dem Ziel von der Dynamik des Aktienmarktes zu profitieren.

„Indexpolicen bieten Sicherheit und Renditechancen in einer ausgewogenen Balance“, sagt Bernd-Leo Wüstefeld, Vorstand der TARGO Versicherung.

Die Policen eröffnen dem Kunden die Möglichkeit, von den Entwicklungen am Kapitalmarkt zu profitieren. Der Vorteil gegenüber Aktien- oder Investmentfonds: Der Kunde partizipiert nur an den positiven Entwicklungen, bei negativen Entwicklungen erhält er für das Jahr keine Überschüsse; das Guthaben bleibt jedoch erhalten.

Obergrenzen oder Quoten

Die Garantie, am Ende eines schlechten Börsenjahres keinen Verlust zu machen, hat selbstverständlich ihren „Preis“. In guten Börsenjahren profitiert der Kunde nicht in vollem Umfang von der Wertentwicklung des entsprechenden Index. Denn die Renditen werden von den Versicherungen gedeckelt, entweder durch eine monatliche Obergrenze oder durch eine festgelegte Quote, mit der ein Versicherter an einem Index wie z.B. dem DAX partizipiert.

Die Renditeobergrenze beträgt laut einer Studie der Rating-Agentur Assekurata aktuell bei den meisten Angeboten zwischen 3 und 3,5 Prozent  im Monat. Die Quoten sind ebenfalls variabel. Die Höhe von Obergrenze und Quote bestimmt der Versicherer monatlich oder jährlich auf Basis der Überschussbeteiligung, des Zinsniveaus, der Marktvolatilität oder der Dividenden. Die Verzinsung bleibt variabel, weswegen auch keine langfristigen Prognosen bezüglich der letztendlichen Rente gemacht werden können.

Vorsorgeziel schneller erreichen

Seit dem vergangen Jahr bietet auch die TARGOBANK zusammen mit ihrem exklusiven Kooperationspartner den TARGO Versicherungen Indexpolicen an. Über die Privat-Rente DAX® Garant werden die Kunden unmittelbar an der Entwicklung des wichtigsten deutschen Indexes, dem DAX, beteiligt. Das unterscheidet das Produkt von anderen Anbietern am Markt. Die erwirtschafteten Überschüsse werden dabei zum Kauf von Optionen genutzt, woraus sich eine Beteiligungsquote berechnet, ohne Begrenzung nach oben.

„Damit helfen wir zum einen unseren Kunden, ihr Vorsorgeziel schneller zu erreichen als mit den Produkten alter Bauart. Zum anderen bieten wir unserem Bankpartner ein Produkt, das in die heutige, von Niedrigzinsen geprägte Zeit passt“, sagt Bernd-Leo Wüstefeld.

Somit habe man eine Produkt-Lösung entwickelt, die dem Kundenbedürfnis sowohl nach Sicherheit als auch Rendite gleichzeitig nachkomme.

Viele Indexpolicen deckeln die erzielte Rendite. Bei der Privat-Rente DAX® gibt es dagegen keine Obergrenze. „Wir arbeiten stattdessen mit einer Beteiligungsquote. Außerdem bleibt das einmal erreichte Vertragsguthaben immer erhalten und es gibt zusätzlich eine Bruttobeitragsgarantie“, sagt Wüstefeld. Durch die Garantie erhält der Kunde am Ende der Laufzeit – 25 Jahre bei laufenden Beiträgen und acht Jahre bei Einmalbeiträgen – mindestens die eingezahlten Beiträge abzüglich Kosten zurück.