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Die Niedrigzinsphase hält an. Wie können Anleger da vernünftige Renditen erzielen? Als Antwort werden häufig sogenannte „Exchange Traded Funds“ (ETFs) genannt. Das sind Fonds, die die Wertpapier-Zusammensetzung eines bestimmten Aktienindex’ nachbilden. Welche Vorteile hat das für Anleger?

Weil ETFs genauso zusammengesetzt sind wie der Aktienindex, den sie „abbilden“, entwickelt sich ihr Wert parallel zu dem des entsprechenden Index’. Interessant ist das für viele Anleger, weil die große Streuung über unterschiedliche Aktientitel eine Reduzierung des Risikos bewirkt. Außerdem werden ETFs im Gegensatz zu gemanagten Fonds ohne größere Aufschläge gehandelt, verursachen also in der Regel weniger Kosten.

Das ist vor allem dann wichtig, wenn man sein Depot umschichten möchte. Kein seltener Fall, da die Finanzmärkte ständig in Bewegung sind: Mal entwickeln sich die Börsen in den Industrieländern besser, mal sind es die in den Schwellenländern. In manchen Jahren punkten europäische, in anderen amerikanische Aktien. ETFs sind da ein gute Möglichkeit, das Depot regelmäßig und kostengünstig an die gewünschte Gewichtung und Strategie anzupassen.

Eine Beimischung von ETFs im Depot kann deshalb der Schlüssel zu einer breiteren Risikostreuung und zu vernünftigen Renditen in Zeiten niedriger Zinsen sein. Dabei sollten Anleger wissen, dass ETFs keine Garantie gegen Kursverluste darstellen. Und wer ausschließlich in ETFs investiert, muss sich darüber im Klaren sein, dass er keine höheren Gewinne als den Durchschnittswert des abgebildeten Indexes realisieren kann.

Mehr Beratung ist nötig

ETFs gelten in Deutschland noch als eine Art Nischenprodukt, denn selbst unter beratungsaffinen Anlegern im Alter über 40 Jahren kann eine Mehrheit mit der Abkürzung „ETF“ wenig anfangen. Das ergab Ende 2016 eine Umfrage des forsa-Instituts im Auftrag der TARGOBANK. Auch der ausführliche Begriff „Exchange Traded Funds“ löst bei vier von fünf Anlegern nur ratloses Schulterzucken aus.

Dabei könnte es sich für sie durchaus lohnen, einige Grundkenntnisse über die ETFs zu besitzen. Schließlich setzt deren sinnvolle Nutzung weder größere Anlagesummen noch spezielle Börsen- oder Aktienkenntnisse voraus. 39 Prozent der Anleger wünschen sich laut der forsa-Studie, dass Banken eine gezielte Beratung zu ETFs anbieten. Hier lohnt sich ein Blick auf die Leistungen des TARGOBANK Plus-Depots: Bei diesem Depot-Model ist eine objektive und individuelle Beratung zu ETFs inklusive. Eine weitere Besonderheit: Kunden zahlen lediglich ein vom Depotvolumen abhängiges jährliches Entgelt, ein so genanntes Volumenentgelt. Es fällt daher keine Orderprovision an und auch der bei aktiv gemanagten Fonds übliche Ausgabeaufschlag entfällt.