© goodluz - Fotolia.com

Die Niedrigzinsphase hält an. Wie können Anleger da vernünftige Renditen erzielen? Als Antwort werden häufig sogenannte „Exchange Traded Funds“ (ETFs) genannt. Das sind Fonds, die die Wertpapier-Zusammensetzung eines bestimmten Aktienindex nachbilden. Welche Vorteile hat das für Anleger?

Weil ETFs genauso zusammengesetzt sind wie beispielsweise der Aktienindex, den sie „abbilden“, entwickelt sich ihr Wert parallel zu dem des entsprechenden Index. Interessant ist das für viele Anleger, weil die große Streuung über unterschiedliche Aktientitel eine Reduzierung des Risikos bewirkt. Außerdem werden ETFs im Gegensatz zu aktiv verwalteten Fonds ohne größere Aufschläge gehandelt, verursachen also in der Regel weniger Kosten. Und mit einem ETF-Sparplan können Sie mit kleinen Beträgen kontinuierlich ein kleines Vermögen aufbauen.

Das ist vor allem dann wichtig, wenn man sein Depot umschichten möchte. Kein seltener Fall, da die Finanzmärkte ständig in Bewegung sind: Mal entwickeln sich die Börsen in den Industrieländern besser, mal sind es die in den Schwellenländern. In manchen Jahren punkten europäische, in anderen amerikanische Aktien. ETFs sind da ein gute Möglichkeit, das Depot regelmäßig und kostengünstig an die gewünschte Gewichtung und Strategie anzupassen.

Eine Beimischung von ETFs im Depot kann deshalb der Schlüssel zu einer breiteren Risikostreuung und zu vernünftigen Renditen in Zeiten niedriger Zinsen sein. Dabei sollten Anleger wissen, dass ETFs keine Garantie gegen Kursverluste darstellen. Und wer ausschließlich in ETFs investiert, muss sich darüber im Klaren sein, dass er keine höheren Gewinne als den Durchschnittswert des abgebildeten Indexes realisieren kann.

Mehr Beratung ist nötig

ETFs gelten in Deutschland noch als eine Art Nischenprodukt. Laut einer Yougov-Umfrage aus 2018 wissen 73 Prozent der Deutschen mit dem Kürzel nichts anzufangen. Dabei könnte es sich für sie durchaus lohnen, einige Grundkenntnisse über die ETFs zu besitzen. Schließlich setzt deren sinnvolle Nutzung weder größere Anlagesummen noch spezielle Börsen- oder Aktienkenntnisse voraus und die Indexfonds-Kenner sind auf ganzer Linie überzeugt: 72 Prozent sagen, dass sie bei ETFs flexibel entscheiden können, wieviel und wie häufig sie investieren wollen. Besonders für Kleinanleger wird die Chance gesehen, auch für kleinere Beträge gut investieren zu können (65 Prozent).

Hier lohnt sich ein Blick auf die Leistungen des TARGOBANK Plus-Depots: Bei diesem Depot-Model ist eine objektive und individuelle Beratung zu ETFs inklusive. Eine weitere Besonderheit: Kunden zahlen lediglich ein vom Depotvolumen abhängiges jährliches Entgelt, ein so genanntes Volumenentgelt. Es fällt daher keine Orderprovision an und auch der bei aktiv gemanagten Fonds übliche Ausgabeaufschlag entfällt.