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Geschenke für Babys und Kleinkinder sind perfekt auf individuelle Vorlieben zugeschnitten – die Alltagsbedingungen, mit denen Familien sich arrangieren müssen, jedoch kaum. Wie passen Kids und Karriere unter einen Hut? Glücklich, wem es gelingt, flexible Lösungen zu finden. Aber auch Geld ist natürlich ein Thema für junge Familien.

Wenn die dreijährige Leonie und ihr fünfjähriger Bruder Max dem Besuch der Eltern stolz zeigen, welche Geschenke die beiden Kinder von Familie und Freunden in ihren ersten Lebensjahren bekommen haben, entsteht schnell ein fröhlich-buntes Chaos. Da ist Leonies rosa Eulen-Spieluhr mit ihrem Namen drauf. Gleich mehrere Mini-Fußball-Outfits besitzt Max in den Vereinsfarben von Papas Fußballclub, zum Teil mit Aufdruck „Hoffnungsträger“ oder einer coolen Rückennummer unter seinem Vornamen. Badehandtücher, Lätzchen und Schmusekissen besitzen die beiden natürlich ebenfalls mit ihren aufgestickten Vornamen. Sie finden’s klasse – besonders Max, der kann nämlich jetzt schon seinen eigenen Namen lesen.

Bei der Auswahl an individuellen und personalisierten Geschenken für Babys und Kleinkinder scheint es, dank vieler kreativer Anbieter online und offline, keine Grenzen mehr zu geben. Und auch die Eltern staunen nicht schlecht, wie gezielt und passend Verwandte und Freunde ihre Präsente auf die Vorlieben der jungen Familie zugeschnitten haben.

Zeit für solchen Quatsch zu haben, ist toll. Aber schaut dieselbe junge Familie auf den gemeinsamen Terminplaner, wirkt die Situation gleich viel weniger entspannt: Denn hier ist kaum noch etwas gezielt und passend auf die Vorlieben von Leonie, Max und ihren Eltern zugeschnitten.

„Damit alles klappt, müssen wir alle an einem Strang ziehen, uns gut abstimmen und ziemlich diszipliniert sein. Gerade auch die Kinder. Man kann sagen, unser Alltag ist auf Kante genäht“, findet Leonies und Max’ Mama. Manchmal sei es der pure Stress.

Wie passen Kids und Karriere unter einen Hut?

Dass Kinderbetreuung und Job nicht leicht unter einen Hut zu bringen sind, lässt sich auch statistisch zeigen: Laut der respräsentativen Umfrage „Junge Familien 2017“ halten nur ein Drittel der Deutschen Arbeitsleben und Kindererziehung für gut miteinander vereinbar.

„Viele Bundesbürger setzen sich selber unter Druck, denn sie wollen im Beruf erfolgreich sein, in ihrer Freizeit etwas erleben, ihre sozialen Bindungen pflegen und sich auch noch in Ruhe erholen. Da bleibt für Nachwuchs wenig Zeit“, meint Professor Ulrich Reinhardt, der Wissenschaftliche Leiter der Stiftung.

Das hat auch etwas mit einem veränderten Verständnis der Geschlechterrollen zu tun. Spätestens in der sogenannten „Generation Y“ hat das Alleinverdienermodell ausgedient. Beide Partner engagieren sich in Familie und Beruf. Dass beide Elternteile – und erst recht Alleinerziehende – den hohen Anforderungen in Familie und Job gleichermaßen gerecht werden müssen, macht das Leben nicht einfacher.

Flexiblere Arbeitszeiten, Betreuungsangebote von Arbeitgebern – allmählich ändert sich auch etwas bei den Rahmenbedingungen für die Familien. Immer mehr Unternehmen legen Wert auf das Miteinander von Job und Familie und lassen sich ungewöhnliche und pragmatische Ideen einfallen. Beispiel TARGOBANK: Hier können die Mitarbeiter während einer mehrtägigen Fortbildung Kleinkinder einfach ins Schulungszentrum mitbringen. Auch an den Standorten Duisburg und Düsseldorf sorgt das Institut für Plätze in Kindertagesstätten.

Auch wenn Zeit als Ressource von Familien noch knapper zu sein scheint als Geld, nennen in der oben genannten Befragung sogar 67 Prozent hohe Kosten als Grund, warum viele Menschen in Deutschland keine Familie gründen. Liegt es also doch etwa am „lieben“ Geld?

Liegt’s etwa doch am Geld?

Keine Frage: Eine Familiengründung kostet Geld, sogar eine ganze Menge. Daran ändern auch die schönen und teilweise teuren Geschenke für die Kinder nichts. Doch es gibt, so sagt das Bundesfamilienministerium, rund 150 familienbezogene Maßnahmen, die Eltern und Kindern zugute kommen. Das Volumen liegt bei jährlich rund 125 Milliarden Euro. Ein Online-Wegweiser informiert Familien über solche Leistungen.

Abgesehen von staatlicher Förderung sollte jeder eine möglichst konkrete Vorstellung davon haben, ob und was sich finanziell ändert, wenn man eine Familie gründet. Mehrkosten durch Versicherungen entstehen Familien in der Regel nicht. So sind Kinder in der gesetzlichen Krankenversicherung eines Elternteils mitversichert, ohne dass hierfür ein zusätzlicher Beitrag gezahlt werden muss. In einer privaten Krankenversicherung werden – moderate – Beiträge für Kinder fällig. Bei einer Familien-Haftpflichtversicherung sind alle Personen, die im selben Haushalt leben mitversichert, also natürlich auch die Kinder.

Paare, die – mit oder ohne Trauschein – zusammenziehen, können sogar Geld sparen, denn bei Haftpflicht, Hausrat und Rechtsschutz sind nun keine zwei Policen mehr nötig. Und bei verheirateten Paaren kann sich die optimale Steuerklassen-Kombination in mehr verfügbares Einkommen ummünzen.

Sparen für den Nachwuchs

Bleibt regelmäßig etwas Geld übrig, sollte es genutzt werden, um vorzusorgen oder einfach auf einen größeren Wunsch, der später ganz bestimmt kommen wird, zu sparen. In Frage kommen hier Sparpläne oder auch Festgeld-Anlagen. Wer seinen Kindern den Umgang mit dem eigenen Geld nahebringen möchte, wählt am besten einen einfachen und sicheren Einstieg in die Finanzwelt wie das Junior-Sparkonto der TARGOBANK.

Das Thema Geld ist für die Familiengründung eigentlich nur dann eine Barriere, wenn Gespräche darüber einfach unter den Teppich gekehrt werden. Über Geld sollte man sprechen. Ein sachlicher Umgang mit dem Thema Geld ist die Voraussetzung dafür, richtige Lebensentscheidungen zu treffen. In diesem Punkt sind Paare, die sich – ob mit oder noch ohne Kinder – das Ja-Wort geben, vielleicht schon einen Schritt weiter: Geldgeschenke zur Hochzeit waren vor wenigen Jahrzehnten noch ein No-Go und sind heute nichts Ungewöhnliches mehr. Auch Max’ und Leonies Eltern haben sich bei ihrer Hochzeit Geld gewünscht – und bekommen:

„Damit haben wir die letzte große Urlaubsreise zu zweit gemacht: vier Wochen quer durch Amerika. Eine tolle Zeit. Wenn es mal wieder besonders stressig wird, kann man von so etwas echt zehren“, findet Leonies und Max’ Papa.