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Muss man seine Jugendträume aufgeben, nur weil man inzwischen Kinder hat? Für ein paar Vorhaben mag das zutreffen. Aber es gibt Vieles, das sich mit Kindern genauso verwirklichen lässt. Zum Beispiel kannst du immer noch in dein Traumland auswandern. Lass dich mal auf ein Familienabenteuer ein!

Es war schon immer dein Traum, in einem anderen Land zu leben. Doch aus den verschiedensten Gründen hat es nie geklappt. Und jetzt hast du Kinder und der Zug ist endgültig abgefahren. Ist das so? Natürlich ist es ein größerer Schritt, als Familie auszuwandern. Schließlich trägst du nicht mehr nur für dich selbst die Verantwortung. Doch unter bestimmten Voraussetzungen ist es machbar. Es erfordert nur etwas mehr Vorbereitung, als wenn du alleine die Zelte abbrichst.

Das Alter ist der Knackpunkt

Mit Babys und Kleinkindern auszuwandern, ist relativ unproblematisch. In diesem Alter sind die Eltern und Geschwister die wichtigsten Bezugspersonen. Außerdem fällt den Kleinen das Eingewöhnen in einer neuen Umgebung leicht. Etwas schwieriger wird es ab dem schulpflichtigen Alter. Zum einen ist mehr Organisationsaufwand nötig. Zum anderen sind Schulkinder groß genug, um eine eigene Meinung zu den elterlichen Plänen zu haben. Nur bedingt empfehlenswert ist es, wenn dein Nachwuchs schon in der Pubertät ist. Die Teenager haben erstens genug mit ihrer eigenen Entwicklung zu tun und zweites einen festen Freundeskreis, den sie nicht aufgeben möchten. Kindern, die schon fast erwachsen sind, sollte man die Möglichkeit geben, in der Heimat zurückzubleiben. In der Zeit bis zum 18. Geburtstag können vielleicht Verwandte unterstützend einspringen. Unter Umständen wäre ein Internat eine Option.

Mehr Infos zum Thema richtiges Alter: http://www.karriere101.de/mit-kindern-auswandern-worauf-man-achten-sollte/

Gute Vorbereitung ist alles

Sind deine Kinder schon in der Lage, die volle Tragweite zu erfassen, solltest du sie frühzeitig mit ins Boot holen. Sie quasi vor vollendete Tatsachen zu stellen, ist keine gute Idee. Du solltest darauf gefasst sein, dass sich die Begeisterung erst einmal äußerst in Grenzen hält. Wahrscheinlich wird es Tränen geben. Wenn du deine Kinder in die Planung aktiv mit einbeziehst, dann werden sie sich leichter mit deinem Vorhaben anfreunden. Auf jeden Fall solltest du das Zielland mehrmals mit deinen Kindern bereist haben. Ein Sprachkurs vorab ist sicher hilfreich. Natürlich lernen die Kinder die Sprache vor Ort unheimlich schnell. Aber es gibt ihnen mehr Sicherheit, wenn sie nicht bei null anfangen müssen. Grundsätzlich ist es sinnvoll, sich vor dem Auswandern professionell beraten zu lassen.

Hier eine karitative Einrichtung, die vom Bundesverwaltungsamt empfohlen wird: https://www.raphaelswerk.de/

Andere Länder, andere Bedingungen

Bei deinem Auswanderwunsch solltest du dein Zielland kritisch unter die Lupe nehmen. Vor allem, ob die Bedingungen für Kinder den hiesigen vergleichbar sind. Ein gut funktionierendes Gesundheitssystem sollte vorhanden sein. Gleiches gilt für das Schulsystem. Das Thema Sicherheit spielt ebenso eine Rolle. Ein Land mit hoher Kriminalitätsrate ist nicht gerade der Wunschtraum von Eltern.

Eine Orientierungshilfe kann das Ranking im sogenannten Family Life Index sein: https://www.internations.org/expat-insider/2016/family-life-index

Nichts ist in Stein gemeißelt

Eines solltest du nicht vergessen: Es könnte sein, dass ihr irgendwann zurückkehrt. Ob aus eigenem Antrieb oder aufgrund widriger Umstände. Darum solltest du dir vorab schon eine „Exit-Strategie“ überlegen. Außerdem solltest du darauf achten, dass deinen Kindern die Rückkehr keine Probleme bereitet. Zum Beispiel wäre es gut, wenn sie im Zielland auf eine Deutsche Auslandschule gehen können. Dann haben sie einen Abschluss, der in Deutschland anerkannt wird. Oder sie können während der Schulzeit wechseln, ohne Zeit zu verlieren.

Infos findest du zum Beispiel hier:
http://www.km-bw.de/,Lde/Startseite/Schule/Deutsche+Schulen+im+Ausland
http://www.bva.bund.de/DE/Organisation/Abteilungen/Abteilung_ZfA/Auslandsschularbeit/Schulen_im_Ausland/node.html

Allein erziehen heißt nicht allein entscheiden

Alleinerziehende sollten sich eine Auswanderung sehr gut überlegen. Besteht ein gemeinsames Sorgerecht, ist das Einverständnis des anderen Elternteils zwingend vorausgesetzt. Denn auch bei alleinigem Sorgerecht sollte man vor allem an das Kindswohl denken.