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So schön die Welt auch ist, in der wir leben – vieles gilt es zu verbessern, zu schützen, zu bewahren. Von allein geschieht das aber nicht. Soll aus dem „Wollen“ ein „Machen“ werden, kommt es auf die freiwillige Initiative an. Bei der TARGOBANK gibt es viele Menschen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für soziale und ökologische Projekte engagieren. Drei von ihnen stellen wir heute am Tag des Ehrenamts vor.

Süße Hilfe

Petra Friedrich

Können Kuchen Leben retten? Oder Bücherbasare? Ja, lautet die Antwort – wenn mit ihnen Geld eingenommen wird, das der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) hilft, Blutkrebs-Patienten und Stammzellspender zusammenzubringen. Solche Aktionen organisiert TARGOBANK Mitarbeiterin Petra Friedrich seit 2011. Im Duisburger Dienstleistungscenter der TARGOBANK war sie zuerst im Callcenter beschäftigt, inzwischen arbeitet sie in der Schichtplanung. „Mit einer Kuchen-Aktion im Foyer erzielen wir oft um die 1.000 Euro – damit kann die Typisierung von 25 neuen Stammzell-Spendern finanziert werden.“ Das ist so wichtig, weil mit jedem Menschen, der sich typisieren lässt, für alle Blutkrebs-Patienten die Chance steigt, den genau passenden Spender zu finden.

Bei den regelmäßigen Kuchen-Aktionen geht es nicht nur um Geldspenden, sondern auch darum, neue potenzielle Knochenmark-Spender zu gewinnen. Der Appell an den guten Willen genügt dabei nicht immer. Oft ist Aufklärung über die Spende nötig, berichtet Petra Friedrich: „Viele glauben, es wird das Rückenmark punktiert, um eine Spende zu bekommen. Das ist falsch. In den allermeisten Fällen werden die Zellen aus dem Blut gefiltert, in selteneren Fällen durch eine unkomplizierte Operation aus dem Beckenknochen.“ Viele sind daraufhin bereit, sich als potenzielle Spender registrieren zu lassen: Sie melden sich dann auf der Internetseite der DKMS. Dort werden bei Bedarf noch bestehende Fragen beantwortet. Ist alles geklärt, schickt die DKMS den Spendern das Typisierungsset kostenlos per Post zu.

Anlass für Petra Friedrichs Engagement war die Blutkrebs-Erkrankung eines kleinen Mädchens aus ihrem Bekanntenkreis vor einigen Jahren. Auch wenn dieses Mädchen den Kampf gegen den Krebs nicht gewinnen konnte – von mindestens einem Fall weiß Petra Friedrich, in dem ein von ihr angesprochener Spender einem Patienten in England mit lebenswichtigen Stammzellen helfen konnte. Eine schönere Motivation kann es für sie nicht geben: „Es ist schön zu sehen, wie Leute füreinander einstehen.“

Mehr Infos über die DKMS

Menschen und Hunden Gutes tun

Iris Reimer

Verändern sich Lebensumstände tiefgreifend – etwa durch Umzug in ein Altenheim, eine Trennung oder Ehescheidung – ist das für die betroffenen Menschen stets eine schwierige Umstellung. Doch nicht nur die Menschen müssen sich in der neuen Situation zurechtfinden. Oft verlieren auch Hunde auf diese Weise ihr Zuhause und ihre Bezugspersonen.

Um das Schicksal solcher Hunde kümmern sich TARGOBANK Bereichsleiterin Iris Reimer und ihr Verein „Hundehilfe NRW e.V.“ Bis zu 15 Tiere vermitteln sie jeden Monat in ein neues Zuhause. „Wir beschränken uns nicht allein auf die Vermittlung, sondern legen auch großen Wert darauf, den neuen Familien der Hunde weiter mit Rat und Tat zur Seite zu stehen“, betont Iris Reimer.

Wie wichtig dieser Beistand ist, weiß sie aus eigener Erfahrung: Als Iris Reimer vor einigen Jahren zu ihrem ersten Hund aus dem Tierschutz über eine Internetanzeige kam, erhielt sie keinerlei Hilfe und Beratung. Der Hund war nicht gesund – und Iris Reimer auf die Situation überhaupt nicht vorbereitet. „Das kann man besser machen“, dachte sie sich und gründete die Hundehilfe NRW.

Die neuen Familien der Hunde findet der Verein in der Regel über die sozialen Netzwerke oder Mundpropaganda. Sie können sich darauf verlassen, dass alle vermittelten Hunde geimpft, entwurmt, kastriert und mit einem Chip ausgestattet sind. Die Kosten dafür bestreitet der Verein aus Spenden und Mitgliederbeiträgen. Beim Vermittlungsprozess arbeitet die Hundehilfe eng mit dem Veterinäramt und den Tierheimen vor Ort zusammen, betont Iris Reimer.

Der Verein rettet aber auch Hunde aus sogenannten Tötungsstationen in Rumänien. Einige von ihnen wurden schwer misshandelt und haben Angst vor Menschen, berichtet Iris Reimer. „Manche dieser Hunde sind aber überaus fröhlich und unkompliziert. Tierschutzhunde sind ausgesprochen dankbar, loyal und machen wirklich Spaß“, versichert die engagierte Tierschützerin. In Zusammenarbeit mit rumänischen Tierheimen und Tierärzten werden die Hunde nach Deutschland geholt, wo in der Regel bereits eine aufnehmende Familie auf die Tiere wartet. Was Iris Reimer am meisten bewegt, ist der Moment, wenn der Hund beim neuen Besitzer ist: „Es ist ein extremes Glücksgefühl, wenn man Menschen und Hunden etwas Gutes tut!“

Mehr Infos über die Hundehilfe NRW

Mit roten Linien den blauen Planeten schützen

Bernd Schadowski

Dass der Braunkohle-Tagebau die Revier-Landschaft verwüsten kann, war für Bernd Schadowski eigentlich nichts Neues. Doch mit eigenen Augen zu sehen, wie die täglich benutzte Autobahn verlegt wird, um noch mehr vom klimaschädlichen Brennstoff abbauen zu können, machte plötzlich alles sehr konkret. Nach einer Reihe von Gesprächen in der Familie stand für den 44-jährigen Vater dreier Kinder fest, nicht mehr passiver Zuschauer sein zu wollen: So schloss er sich 2015 der Energiegruppe von Greenpeace Aachen an.

„Auf einen Schornstein bin ich bisher nicht geklettert“, sagt Schadowski, Abteilungsleiter Online-Banking und Brokerage bei der TARGOBANK in Düsseldorf, augenzwinkernd. Er kümmert sich stattdessen um die Koordination der Öffentlichkeitsarbeit von Greenpeace Aachen. Er organisiert Infostände, betreut die Internetseite und den Social Media-Auftritt der Gruppe, betreibt professionelle Pressearbeit und organisiert vor allem lokale Aktionen. Diese erzeugen starke Bilder, um Botschaften in die Köpfe zu bekommen – etwa, indem Aktivisten vor dem Aachener Rathaus symbolisch eine rote Stofflinie drapieren, um zu zeigen, dass die in Paris ausgehandelte Klimaerwärmung von 1,5°C nicht überschritten werden darf.

„Was sich mit großen Bildern bewegen lässt, hat Greenpeace früh begriffen“, meint Bernd Schadowski, der selbst seit seinem 16. Lebensjahr leidenschaftlich fotografiert. Dass die Organisation unabhängig von Industrie und Politik ist, ihre Themen sorgfältig aufbereitet, macht ihn sicher, bei Greenpeace am richtigen Platz zu sein. Und das Ehrenamt ist sogar mit dem Familienleben vereinbar: Denn mit der 19-jährigen Tochter Kristina, die Kommunikationsdesign studiert und ebenfalls fotografiert, engagiert sich bereits die nächste Generation für die Umwelt.

Rund zehn Stunden pro Woche nimmt sich Bernd Schadowski für seine Greenpeace-Aktivitäten Zeit. Was ihn motiviert, den „inneren Schweinehund“ zu überwinden, drückt für ihn am besten ein Spruch aus, den er kürzlich auf einem Demo-Transparent gelesen hat: „Machen ist wie Wollen – nur krasser!“ Es gibt viele Möglichkeiten, dieses Motto zu beherzigen. Für Schadowski zählt dazu auch, dass er sein Dieselfahrzeug längst durch ein Elektroauto ersetzt hat.

Mehr Infos über Greenpeace Aachen