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Immer mehr Banken verkleinern ihr Filialnetz. Doch bedeutet das auch, dass die Zeit der Bankfilialen vorbei ist? Nicht unbedingt: Trotz steigender Online-Banking-Nutzung wollen Kunden die Beratung in ihren Filialen nach wie vor nicht missen.

Das Filialnetz der Banken und Sparkassen wird immer kleiner. Davon betroffen ist nicht nur der ländliche Raum, auch in den Städten und Metropolen werden zunehmend Zweigstellen geschlossen. Hauptursache hierfür ist, dass die Kunden immer häufiger das Online-Banking und die entsprechenden Apps ihrer Bank nutzen. Eine repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom von 2018 ergab, dass mehr als drei Viertel der Internetnutzer auch ihre finanziellen Geschäfte mittlerweile vorzugsweise online erledigen – Tendenz steigend.

Doch der Trend hin zu den Online-Geschäften bedeutet nicht unbedingt, dass die Bankfilialen zur aussterbenden Gattung gehören. Viele Bundesbürger wollen ihre Filialen jedenfalls nicht missen. In derselben Umfrage erklärten 68 Prozent der Online-Banking-Nutzer, sie wollten nicht auf Filialen verzichten. Und auch die so genannten Millennials (18-45-Jährige) möchten laut Bankkundenbefragung 2018 des Marktforschungsinstituts Censuswide im Auftrag des Digital-Banking-Softwareanbieters Crealogix die Geschäftsstelle vor Ort und eine persönliche Beratung nicht missen: Für 31 % von ihnen ist eine Filiale in der Nähe ihres Wohnorts sogar das wichtigste Kriterium bei der Entscheidung für eine Bank.

An die Bedürfnisse der Kunden anpassen

Auch wenn die Kunden sich übers Internet informieren und eine erste Auswahl treffen, hat die persönliche Beratung der Banken noch nicht ausgedient – sie muss sich nur an die geänderten Bedürfnisse der Kunden anpassen. Auch die TARGOBANK ist davon überzeugt, dass Kunden beides brauchen: digitale Lösungen für einfache Bankgeschäfte wie Überweisungen; persönliche Beratung für komplexere Fragen wie Geldanlagen und Versicherungen. Gerade bei der privaten Altersvorsorge gibt es viele Fragen, die man nur im persönlichen Gespräch klären kann.

Deshalb investiert die TARGOBANK auch gegen den Branchentrend in lokale Präsenz und Kundennähe. Seit 2012 haben wir knapp 50 neue Filialen eröffnet und mehr als 60 weitere modernisiert oder an größere Standorte verlegt. In diesem Jahr sind drei neue Filialen geplant. Seit dem 26. März hat die TARGOBANK eine neue Filiale in Schorndorf, im November öffnen die neuen Filialen in Meißen und Weiden ihre Türen.

Zusätzlich zu den Beratern in den Filialen setzt die TARGOBANK deutschlandweit über 240 mobile Berater ein, die auch am späten Abend oder am Samstag unterwegs sind.

Die richtige Mischung ist entscheidend

Eine Bank muss überall dort sein, wo der Kunde mit ihr in Kontakt treten möchte: ob persönlich in der Filiale oder beim Kunden zu Hause, telefonisch im Service Center, online am Computer oder mobil über sein Smartphone. Die TARGOBANK kombiniert das Beste aus zwei Welten: Wir verschmelzen die individuelle Beratung und den Service einer Filialbank mit den Vorteilen einer Digitalbank zu einem einheitlichen Kundenerlebnis – und zwar über alle Kanäle, ohne Medienbruch und in Echtzeit.

„Für den Kunden wird das Banking dadurch vor allem flexibler und bequemer – ohne Kompromisse bei der Servicequalität eingehen zu müssen", erklärt Ates Demir, Direktor Internet und Mobiles Banking.