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Das eigene Auto erlaubt mehr Unabhängigkeit und einen größeren Aktionsradius. Aber Auto ist nicht gleich Auto: Individuelle Bedürfnisse und Vorlieben, bestimmte Strecken und Verkehrsverhältnisse machen für unterschiedliche Fahrer ganz verschiedene Fahrzeuge interessant.

Kombi oder Mini-Van? Hybrid- oder reiner Verbrennungsmotor? Fest eingebautes Navi oder Smartphone-Konnektivität? Beim Autokauf stellen sich viele grundsätzliche und wohl noch mehr Detail-Fragen. Dabei kommt es vor allem darauf an, sie in die richtige Struktur zu bringen. Schritt für Schritt nähern Sie sich so Ihrem Traumauto.

Mein Traumauto
  1. 1. Wie viele Personen sollen mitfahren können?

    Sind Sie in dem Fahrzeug in der Regel alleine, mit der Partnerin oder dem Partner – oder mit der Familie unterwegs? Niemand wird gerne als Ölsardine chauffiert. Umgekehrt lohnt sich eine riesige Limousine nicht, wenn sie nur einmal im Jahr voll ausgelastet ist – dann ist es oft günstiger, im Alltag ein kleines Auto zu fahren und bei besonderem Bedarf ein größeres Auto mieten.

  2. 2. Mit welcher Parkplatzsituation habe ich es zu tun?

    In vielen Städten sind knappe Parkplätze ein großes Thema. Das betrifft zum einen kurze Parklücken, in die man mit kleineren Autos eher hineinmanövrieren kann, ist aber auch bei den eng bemessenen Plätzen in Parkhäusern zu beachten. Wer meistens zwischen großzügiger Garage daheim und Parkplatz bei der Arbeit pendelt, muss beim Autokauf nicht so sehr auf die Außenmaße des Wagens achten.

  3. 3. Wieviel Platz benötigen Sie?

    Die Platzfrage innen richtet sich zunächst einmal nach ihrem persönlichen Platzbedarf. Wer zwei Meter groß ist, wird sich nicht in jedem Auto wohlfühlen. Dabei muss hier noch lange nicht jeder Kleinwagen durchfallen – aber man muss auf jeden Fall etwas genauer hinschauen, und unbedingt Probe fahren. Und dann ist da ja noch der Stauraum: Betreiben Sie Aktiv-Sportarten? Spielen Sie ein größeres Musikinstrument? Oder sind Flohmärkte ein wichtiger Teil Ihrer Freizeitgestaltung? Dann hilft nur ein großer – oder sehr großer Kofferraum.

  4. 4. Was für ein Motor soll das Auto antreiben?

    Überlegen Sie, ob Sie eher auf kurzen oder langen Strecken unterwegs sind – und wie viele Kilometer so pro Jahr zusammenkommen. Auf kurzen Strecken und bei geringer Gesamtfahrleistung könnte ein traditioneller Benziner die wirtschaftlichste Variante sein. Bei Langstrecken und hoher Fahrleistung hat der Diesel die Nase vorn. Apropos Nase: Denken Sie hier unbedingt an die Stickoxid-Problematik! Aufgrund eines Urteils des Bundesverwaltungsgerichts könnten in manchen Städten Fahrverbote vor allem für ältere Modelle drohen. Sicherer wären Verbraucher – zumindest nach aktuellem Stand – mit einem Diesel der neusten Abgasnorm Euro 6d. Interessante Alternativen können Hybridantriebe sein oder Motoren, die von Erd- oder Autogas betrieben werden. Wahrscheinlich gehört die Zukunft den E-Autos und Plug-in-Hybriden. Wann Sie – angesichts von Anschaffungspreis, Energie- und Unterhaltungskosten – wie wirtschaftlich damit fahren und wann es flächendeckend Schnellladesäulen gibt, lässt sich derzeit nicht seriös prognostizieren. Aber Wirtschaftlichkeit muss nicht das einzige Argument ein: Wenn Sie aufgrund Ihres Umweltbewusstseins bereit sind, einige Nachteile und Mühen zu akzeptieren, kann die Wahl eines mit Ökostrom betriebenen Elektroautos auch heute schon eine sehr rationale Entscheidung sein.

  5. 5. Welche Extras sollten dabei sein?

    Oft ist es die Ausstattung, die ein Auto zu Ihrem Auto macht. Das kann ein Schiebedach sein oder ein Automatikgetriebe. Oder Sicherheitsassistenzsystem wir zum Beispiel ein Abstandsregeltempomat, der sich bei langen Fahrten nach einem vorgegebenen Tempo richtet und darüber wacht, dass man nicht zu dicht auffährt. Der neueste Trend: Spezielle Konnektivitätslösungen im Auto machen das Smartphone beim Fahren voll einsatzfähig, ohne dass es in die Hand genommen werden muss. So lässt sich beispielsweise ein teures, fest eingebautes Navi ersetzen.

Wie finde ich nun das passende Modell?

Jetzt haben Sie wahrscheinlich schon eine recht genaue Vorstellung Ihres künftigen Traumwagens – jetzt müssen Sie nur noch herausfinden, was für ein Modell welchen Herstellers Ihre ganz persönlichen Anforderungen erfüllt. Dazu kann man die Suchfunktion auf den großen Autoportalen nutzen – zum Beispiel www.mobile.de.

Noch ein Blick in die Pannenstatistik

Haben Sie ein bestimmtes Modell gefunden, lohnt sich auf jeden Fall noch ein Blick in die aktuelle ADAC-Pannenstatistik.

Finanzierung und Unterhalt

Natürlich sollte Ihr Wunschfahrzeug bei Anschaffung und Unterhalt Ihren finanziellen Möglichkeiten angepasst sein. Viele Autokäufer haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass ein billiger Kompromiss auch keine Lösung ist: Die Internet-Plattform mobile.de hat ermittelt, dass jeder Zweite das Gefühl hat, im falschen Auto zu sitzen. Viele Autohändler bieten Finanzierungsmodelle, bei denen Sie Ihr Fahrzeug in monatlichen Raten bezahlen können. Und es lohnt sich oft, die Konditionen mit einem regulären Autokredit zu vergleichen. In unserem Magazin finden Sie weitere Tipps für die Autofinanzierung.