Bereits Anfang April hatten Betrüger das Thema für sich entdeckt. Damals wurden Fake-Websites aufgesetzt, um an die Daten von Unternehmen zu kommen und so in deren Namen Fördergelder abzugreifen.

Die neue Masche funktioniert nun anders. Verschickt werden offiziell anmutende E-Mails im Namen verschiedener Landesförderinstitute, in denen Rückzahlungen von zu viel erhaltenen Fördergeldern angemahnt werden. Das niedersächsische Landeskriminalamt hat auf seiner Homepage einen beispielhaften Fall öffentlich gemacht. Laut LKA werden diese Mails bisher von folgenden Adressen aus versandt:

corona-zuschuss@nrw.de.com
corona-zuschuss@ib-sachsen-anhalt.de.com
corona-zuschuss@ifbhh.de.com
corona-zuschuss@l-bank.de.com
corona-zuschuss@stmwi-bayern.de.com
corona-zuschuss@aufbaubank.de.com
corona-zuschuss@hessen.de.com
corona-zuschuss@rlp.de.com

Bitte beachten Sie, dass dies keine abschließende Auflistung der genutzten Adressen darstellt.

Das LKA Niedersachsen rät:

„Auch wenn Rückzahlungen ggf. erforderlich sind: Diese Mails stammen nicht von den vorgegebenen Stellen! Nehmen Sie keinen Kontakt mit den Tätern unter der o.g. E-Mailadresse auf und füllen Sie nicht die angehängten PDF-Formulare aus!“

Grundsätzlich gilt: Sollten Sie unsicher sein, ob das Schreiben echt ist, rufen Sie lieber einmal zu viel als zu wenig bei Ihrer Förderbank an.